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Ketzin Drachenzeit im Garten Eden
Lokales Havelland Ketzin Drachenzeit im Garten Eden
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02:18 18.05.2018
Kleine Drachen stehen schon im Garten von Annette Wienen in Paretz. Quelle: Wolfgang Balzer
Ketzin/Havel

Nachdem im vergangenen Herbst auf dem Kiekelberg am Ketziner Wasserturm der große Phönix spektakulär in Flammen aufging, ist nun im benachbarten Garten Eden die Drachenzeit angebrochen.

Kunstprojekt mit alten Symbolen

Die Idee zu dem Projekt stammt von Architektin Susanne Weber und den Künstlerinnen Annette Wienen und Anette Hollmann, Initiatorinnen des Garten Eden am Mühlenweg. „Es ist naheliegend. Phönix und Drachen gehörten in östlichen Mythologien zusammen wie Himmel und Erde. Beide zählten weltweit mit zu den ältesten Symbolen überhaupt“, so Annette Hollmann.

Mythen und Märchen

In einer Vielzahl von Mythen und Märchen begegne uns der Drache in sehr unterschiedlicher Weise, je nach Kulturkreis in der Welt. Der Drache steht für ein abwechslungsreiches Leben, äußerlich störrisch, innerlich sanftmütig, heißt es im chinesischen Tierkreis.

Besuch im Drachengarten

Wie sich die zahlreichen Besucher am Tag der offenen Ateliers bei beiden Ketziner Künstlerinnen überzeugen konnten, nimmt die Idee der Drachenzeit mehr und mehr Gestalt an. Während bei Anette Hollmann vor dem Atelier ein überdimensionaler Drache aus Naturmaterialien die Besucher begrüßt, ist bei Annette Wienen ein großer Drachengarten entstanden. „Bei einem Projekttag im April wurde der Erddrachen erweckt“, erzählt sie.

Ein bunt gemischter Teilnehmerkreis mit Interesse am Gestalten von Ton habe seiner Fantasie freien Lauf gelassen, jeder hätte einen Tondrachen gestaltet – lustige, kuriose – sehr verschiedene seien so entstanden. Weitere hätten Schüler gestaltet, die sich am sogenannten Zukunftstag für einen Besuch im Keramikatelier entschieden und Handwerkliches und freies Gestalten geübt hatten. So seien weitere kleine Drachen entstanden, die nun mit den anderen auf dem Blumenhof ihres Ateliers den „Drachengarten“ bilden, schildert Annette Wienen.

Arbeit mit Schülern

Die Ideen für die Ketziner Drachenzeit ließen sich gemeinsam mit Ketziner Schülern umsetzen. Die Mädchen und Jungen könnten Drachen in der Landschaft gestalten, beispielsweise im Garten Eden, meint Anette Hollmann. Auch an eine Werkstatt zum Bau von Drachen ist gedacht. Diese könnte man im Herbst in einer ähnlich spektakulären Aktion wie die Verbrennung des Phönixes in die Luft steigen lassen.

Von Wolfgang Balzer

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