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Ketzin Vom Triathlon zum Havelland-Cup
Lokales Havelland Ketzin Vom Triathlon zum Havelland-Cup
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15:44 24.01.2019
Burkhard Severon ist Ketzins Sportbeauftragter. Quelle: Wolfgang Balzer
Ketzin/Havel

Der Volkstriathlon, der Radwandertag und der Zachower Crosslauf haben die Stadt Ketzin/Havel über die Kreisgrenzen des Havellandes hinaus bekannt gemacht. Zudem belegte die Kommune im Vorjahr im Wettbewerb „Sportlichste Stadt im Land Brandenburg“ in ihrer Kategorie den zweiten Platz, auch dank vieler Aktivitäten der Ketziner Sportvereine und der nicht organisierten Freizeit-Sportgruppen. Diese sportliche Entwicklung soll gefördert werden, deshalb wurde mit Burkhard Severon ein ehrenamtliche Sportbeauftragter ernannt.

Beraten und vermitteln

Was sehen Sie als ihre vordringlichste Aufgaben an?

Burkhard Severon: Ich möchte Ansprechpartner für die Sportler in den Ketziner Sportvereinen und Sportgruppen sein, aber auch für die Bürger zu allen Fragen des Sportes. Es ist also eine beratende und gleichzeitig eine vermittelnde Funktion zwischen den Vereinen und der Stadtverwaltung.

Und wie wollen Sie die Freizeitsportler dabei einbinden?

Es gibt ganz viele Gruppen in den Ortsteilen und der Kernstadt. Ich halte es für sinnvoll, ab und an gemeinsame Veranstaltungen zu machen, Interessen zu bündeln. Die Anliegen der Sportler werde ich in die Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung einbringen. Dabei denke ich an die Umsetzung des Ketziner Sportstätten-Konzeptes, um das es ruhig geworden ist, und an die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten für den Sportes auf Kreis-, Landes- und Bundesebene.

Auch die Schulen organisieren Sportfeste.

Wenn es gewünscht wird, könnte ich helfen, die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und den Schulen möglichst optimal zu gestalten.

Vorstellung im Bürgersaal

Gibt es schon erste Termine für den Sportbeauftragten?

Am 14. Februar ab 17.30 Uhr werde ich mich im Bürgersaal vorstellen, über meine Aufgaben und meine Vorstellungen zur Zusammenarbeit und Arbeitsweise informieren. Dann geht es aber auch um Inhalte für das städtische Sportfest, das in diesem Jahr zeitgleich und generationsübergreifend in der Stadt und in allen Ortsteilen stattfinden wird. Alle, also auch Sportgruppen ohne Vereinsstatus, können sich einbringen. Meine Bitte ist, dass sie der Stadt eine Kontaktperson nennen unter 033233/72 01 13.

Fischerman schnell ausgebucht

Gemeinsam mit der Stadt und dem Ketziner Sportstudio organisieren sie den „Fischerman“, den Ketziner Volkstriathlon. Wie ist der Stand für die dritte Auflage am 30. Juni?

Niemals hätte ich bei der Vorbereitung des 1. Volkstriathlons vor zwei Jahren damit gerechnet, welches Echo das haben wird. Für die dritte Auflage lief nach der Freischaltung der Anmeldeliste am 1. Januar um 0 Uhr ganze vier Minuten und 19 Sekunden nach Beginn des neuen Jahres auf der im Internet einsehbaren Anmeldeliste von Mathias Reinke aus Ketzin die erste Teilnahmemeldung ein. Am 11. Januar um 23.28 Uhr wurde die Anmeldung geschlossen. Die 300 Startplätze waren vergeben. Es sind 271 Einzelstarter und die 87 Triathleten in den 29 Staffeln. Die Teilnehmer kommen aus Ketzin und aus der ganzen Bundesrepublik zwischen Frankfurt am Main und Hamburg.

Der Fischerman – hier 2018 – ist gefragt. Quelle: Wolfgang Balzer

Pech für die, die sich jetzt zum Mitmachen entscheiden wollen...

Mit 300 Startplätzen sind unsere organisatorischen Möglichkeiten wirklich ausgeschöpft. Ein kleiner Trost: Es gibt eine Warteliste für Nachrücker, wenn andere absagen. Außerdem sind für die Sieger beim Zachower Crosslauf am 19. Mai vier Startplätze für den „Fischerman“ reserviert.

In den vergangenen Jahren gab es die Anregung, beim „Fischerman“ auch einen sportlichen Wettbewerb für die Kinder anzubieten. Klappt das?

Viele Sportler reisen mit der Familie an. Deshalb bieten wir beim „Swim & Run“ 50 Startplätze in drei Altersgruppen zwischen 10 und 15 Jahren an. Das umfasst 140 Meter schwimmen und auf dem Sportplatz 1 100 Meter laufen. Voraussetzung ist das Schwimmabzeichen Bronze. Für dieses jugendsportliche Ereignis gibt es noch freie Plätze.

Havelland-Cup mit sieben Läufen

Wie steht es mit Ihrer Idee eines Havelland-Cups?

Den wird es tatsächlich in diesem Jahr erstmals geben. Viele Läufer suchen nach Cup-Veranstaltungen. Es ist gelungen, sieben Läufe im Havelland unter der Schirmherrschaft von Landrat Roger Lewandowski im Havelland-Cup zu vereinen. Erster Wettbewerb wird im März der Lauf der Sympathie zwischen Falkensee und Spandau sein. Auch der Zachower Crosslauf gehört dazu. Gewertet werden nicht die Zeiten und Plätze, sondern ausschließlich die Teilnahmen. Die ersten sechs Sportler mit den meisten Teilnahmen erhalten einen Sonderpreis des Landrates.

Von Wolfgang Balzer

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