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Ketzin Landrat auf Stippvisite in der Havelstadt
Lokales Havelland Ketzin Landrat auf Stippvisite in der Havelstadt
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17:18 12.07.2018
Am Ketziner Stadtsteg tauschten sich Bernd Lück (l.) und Roger Lewandowski über die Wasserqualität und die Wünsche der Wasserwanderer aus. Quelle: Jens Wegener
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Ketzin/Havel

„Der Weg nach Ketzin lohnt sich immer, allein wegen der Havelpromenade und des Blickes auf die Havel“, sagte Roger Lewandowski (CDU) am Donnerstag bei seiner Stippvisite in der Havelstadt. Bevor der Landrat des Havellandes diesen Blick genießen konnte, hatte er schon von Bürgermeister Bernd Lück (FDP) einen groben Einblick in die nächsten Vorhaben der Kommune erhalten.

Trotz des Regens war auf der Baustelle an der Europaschule im Mühlenweg reger Betrieb. „Auf dem Schulhof entsteht gerade ein Bolzplatz und etwas außerhalb des Schulgeländes 17 neue Stellplätze für Anwohner und Gäste“, informierte Bauamtsleiterin Sabine Pönisch.

Bolzplatz und neue Klassenräume

Sie erklärte die Idee des Campus Europaschule, der in den nächsten zwei Jahren entstehen soll. „Noch durchschneidet eine Straße das Gelände zwischen Schule und Hort. Die wird nächstes Jahr zugemacht, so dass die Kinder hin und her laufen können, ohne auf den Autoverkehr achten zu müssen.“ Außerdem erfolge noch die Horterweiterung und es werden zwei neue Klassenräume und einer für den Hausmeister ans Schulhaus angebaut“, so Pönisch. Die Investitionssumme läge bei mehr als einer Million Euro, Förderanträge aus dem Leader-Programm seien gestellt. „Den Plan, einen abgeschlossenen Schulcampus zu haben, kann ich nur unterstützen, auch wenn die Fördermittel dafür nicht vom Kreis kommen“, sagte Roger Lewandowski.

Museum zieht um

Auch ohne finanzielle Kreishilfe wird die Stadt Ketzin/Havel die Tourist-Information und das Museum ab dem kommenden Jahr trennen. Die Tourist-Information bleibt in der Rathausstraße 18, bekommt ein neues Aussehen und mehr Platz, das Museum zieht ab 2019/20 in die Rathausstraße 24, einige Teile auch in den Rathausinnenhof und die dortige Remise.

„Beide Vorhaben kosten jeweils 100 000 Euro“, sagte Franziska Leibnitz von der Stadtverwaltung. Während bei der Tourist-Information schon eine 90prozentige Förderung vom Land in Aussicht steht, fehlt für das Herrichten und den Umbau des künftigen Museums noch das Geld. Der Landrat hielt sich mit Versprechen zurück, hielt aber zumindest einen Zuschuss vom Kreis für den Heimatverein, der das Museum betreuen soll, für möglich.

Anbau an Tourist-Information an der Havelpromenade

An der Havelpromenade erfuhr Lewandowski, dass es die dortige Außenstelle der Tourist-Info bald erweitert wird. „Wir bauen an, so dass für die Wasserwanderer dann eine zweite Dusche, zwei zusätzliche WCs, ein Raum mit Trockner und Waschmaschine bereitstehen“, so Franziska Leibnitz.

Der Landrat sprach auch mit Hafenmeister Volkmar Pietsch (2.v.l.) Quelle: Jens Wegener

Auch dafür seien Fördermittel beim Land beantragt worden. Die Wassertouristen, die mit ihren Booten am Stadtsteg anlegen, können dort Strom und Wasser beziehen, auf W-Lan müssen sie erstmal noch verzichten.

Zwar musste die eigentlich vorgesehene Radtour von Ketzin nach Paretz wegen des Regens ausfallen, aber trotzdem nutzte Bürgermeister Bernd Lück die Gelegenheit, über einen „touristisch wertvollen und fast fertigen Rundwanderweg“ zu sprechen. „Seit Mitte der 90er-Jahre hat die Stadt dafür gekämpft, den Weg zwischen Ketzin und Paretz zu schaffen. Das war wegen der Eigentumsverhältnisse sehr schwierig. Jetzt ist es endlich gelungen.“ Der Rundweg muss an einigen Stellen noch verdichtet werden, dann wird er freigeben.

Von Jens Wegener

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