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Ketzin Paretz im Wandel der Zeit
Lokales Havelland Ketzin Paretz im Wandel der Zeit
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12:28 05.02.2019
Das Paretzer Schloss nahe der Havel auf einem Luftbild um 1930.  Quelle: Helmut Augustiniak
Paretz

Theodor Fontane, der in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden wäre, weckte durch seine Beschreibung des Dorfes Paretz und das Leben des Königspaares in ihm, wiederum das Interesse nachfolgender Generationen an dem Ort. Seine Beschreibungen des Ortes und des Schlosses findet man im Wanderungen-Band „Havelland“ unter „Potsdam und Umgebung“.

Mit der Zeit hat sich in dem Ort, der heute Teil der Stadt Ketzin ist, einiges verändert. Dank umsichtiger Denkmalpflege ist manches in Paretz allerdings bewahrt geblieben.

Die Geschichte von Paretz beginnt, wie die von Ketzin/Havel, mit dem Jahr 1197. Damals existierten das slawische Dorf Poracz und das germanisch geprägte Poratz. Beide Bezeichnungen gehen auf die slawischen Wörter po-reka zurück, was so viel wie „am Fluss“ bedeutet. Das gemächlich an den Orten vorbeifließende Gewässer ist die Havel.

1217 sollen die beiden Orte vereinigt worden sein. Das Leben im Ort verlief ohne historisch bemerkenswerte Ereignisse. Das Gut war nacheinander im Besitz derer von Arnims, von Dirickes und von Blumenthal.

Viele Geschichtsinteressierte verbinden Paretz aber mit der Königin Luise, der Diana des 19. Jahrhunderts. Aus dem Hause Mecklenburg-Strelitz stammend, hatte sie Weihnachten 1793 den preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm geheiratet, den späteren König Friedrich Wilhelm III. Der Kronprinz, ein Mann von schlichtem und menschenfreundlichem Charakter, hielt sich dem Hofleben in Berlin gern fern und liebte eine stille einfache Umgebung.

Durch verschiedene Umstände wurde er auf das Gut in Paretz aufmerksam. Dadurch geriet Paretz ins Interesse der Öffentlichkeit. Nach dem Tode Friedrich Wilhelms III., hielt sich sein Sohn Friedrich Wilhelm IV. noch des Öfteren in Paretz auf. Die nachfolgenden Könige und Kaiser bevorzugten andere Aufenthaltsorte.

Von Helmut Augustiniak

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