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Havelland KiJuPa lädt Steinmeier ein
Lokales Havelland KiJuPa lädt Steinmeier ein
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00:20 15.09.2017
Die KiJuPa-Mitglieder Maximilian Vogt, Frederike Timme und Marcel Jaedecke mit Michael Kruse vom Deutschen Kinderhilfswerk (v.r.). Quelle: Christin Schmidt
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Rathenow

In den nächsten Monaten gibt es für die Mitglieder des Rathenower Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) einiges zu tun. Das wurde auf der ersten Sitzung des jungen Gremiums nach der Sommerpause deutlich. Die Vorbereitungen für den 15. Geburtstag des KiJuPa laufen, die Weihnachtsaktion muss geplant werden und es gilt aktuell über die Vergabe von Mitteln aus dem Jugendfördertopf zu entscheiden.

Maximilian Vogt, seit letztem Jahr Vorsitzender des KiJuPa, hat sich in den letzten Wochen intensiv mit dem 15. Geburtstag beschäftigt. Dieser soll am 17. Februar 2018 gebührend gefeiert werden. Sogar Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Maximilian Vogt eingeladen. „Er hat uns auch geantwortet. Allerdings gibt sein Terminkalender derzeit keine Möglichkeit für einen Besuch in Rathenow her. Aber das kann sich ja noch ändern“, sagt der KiJuPa-Vorsitzende. Auch mit Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) wollen die KiJuPa-Mitglieder sprechen, wenn er am Donnerstag nach Rathenow kommt. Fragen haben sie sich schon überlegt.

Noch 1900 Euro für Jugendprojekte

Die Meinung des KiJuPa ist auch bei der Vergabe der Mittel aus dem Jugendfördertopf der Stadt gefragt. 17 000 Euro stehen in diesem Jahr zur Verfügung. Über Ausgaben von bis zu 1500 Euro darf das KiJuPa allein entscheiden, geht es um mehr, ist das Einvernehmen mit dem Bildungsausschuss der Stadt herzustellen. Das gilt auch für den Betriebskostenzuschuss für das Jugendhaus „Oase“, der 9000 Euro beträgt.

Ganz unkritisch verlief die Abstimmung darüber nicht, da die Kosten gegenüber dem Vorjahr um 1000 Euro gestiegen sind. Am Ende entschieden sich die drei anwesenden Mitglieder den Antrag zu bewilligen, allerdings nicht einstimmig. Weitere 1500 Euro sollen in den Bau eines Zauns rundum die Freifläche neben der Oase fließen. Stimmen auch die Mitglieder des Bildungsausschusses und die Verwaltung dem Antrag der „Oase“ zu, könnte die Jugend in diesem Jahr noch 1900 Euro für Jugendprojekte ausgeben.

Von Christin Schmidt

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