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Kinder bemalen graue Bushaltestelle

Kunterbunt wie die gesamte Region Kinder bemalen graue Bushaltestelle

In Ferchesar haben Kinder des Dorfes eine Bushaltestelle in bunte Farben getaucht. Schon lange war ihnen das eintönige grau mit braun ein Dorn im Auge. Rechtzeitig im Buga-Jahr wurde die Bushaltestelle zum Farbklecks.

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Der Buga-Zug hält in Ferchesar.
 

Quelle: Privat

Ferchesar.  Die Bushaltestelle in Ferchesar war ein sicheres Bauwerk. Fest gemauert, großes Vordach und viel Platz im Innenraum. Schade nur, dass die Innenwänden bisher nie auf längere Zeit in schönem Weiß zu erstrahlten. Und so entschloss sich die Muter eines Kindes aus Ferchesar, dagegen etwas zu tun. „Es stellte sich für mich die Frage: wie erreicht man es, die Kinder beziehungsweise Jugendliche davon abzuhalten, öffentliches Eigentum zu beschmutzen?“

Auf der Suche nach einer erfolgversprechenden Antwort, fragte die Frau ihren eigenen Sohn und schnell war die Idee geboren. Gemeinsam mit anderen Kindern sollten die Wände der Bushaltestelle bemalt werden.

 Nach Rücksprache mit dem Ortsvorsteher von Ferchesar und dem Bürgermeister der Gemeinde Stechow-Ferchesar wurden die Ideen der Kinder gesammelt und vorerst mit Kreide an die Wände gemalt. Die Kinder – sie kamen sowohl aus Ferchesar als auch aus Stechow – war sofort begeistert und malten und malten und malten. Sie konnten es kaum abwarten, mit richtiger Farbe loslegen zu dürfen. Bevor es dann damit losging, wurden alle Wände noch einmal geweißt.

Wände werden zu Kunstwerken

Nach zwei Tagen und insgesamt acht Stunden Arbeit konnten alle Mitwirkenden (vier Kinder, zwei Muttis und ein Opa) auf ein buntes und vielfältiges Gesamtbild blicken. Die Kinder verwandelten vier dreckige Wände in ein wahres Kunstwerk. Zu sehen ist nunmehr „Der fliegende Hamburger“ (Schnell-Triebwagen), welcher alle Buga-Städte durchquert und damit miteinander verbindet. Der Fantasie des Betrachters sind dabei keine Grenzen gesetzt. So symbolisiert zum Beispiel der Heißluftballon den Buga-Standort Stölln, die Dampflok mit den Industriewagenanhängern die Stadt Premnitz, der Bismarckturm und die Sankt-Marien-Andreas-Kirche die Stadt Rathenow sowie die vielfarbigen Blumen und die Tierwelt die Städte Havelberg und Brandenburg.

Alle Helferinnen und Helfer bemühten sich und brachten viel Ausdauer mit. Tatkräftig dabei waren auch die Gemeinde Stechow-Ferchesar und der Förderverein der Feuerwehr Ferchesar, der Wandmalfarben zur Verfügung stellte. Nun hoffen alle, dass der bunte Fleck nicht so schnell wieder verdreckt.

Von Joachim Wilisch

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