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Kinder fotografieren ihre Heimatstadt

Falkensee Kinder fotografieren ihre Heimatstadt

Der Falkenseer Fotograf Thomas Düsterhöft hat Kindern an fünf Orten in Deutschland eine Kamera in die Hand gedrückt und sie gebeten, ihre Heimatstadt zu fotografieren. Das Ergebnis der Fotosafari ist jetzt in der Volkshochschule in Falkensee zu sehen.

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Thomas Düsterhöft brachte Kinder aus vier Regionen Deutschlands und aus Polen zum Fotografien.

Quelle: Marlies Schnaibel

Falkensee. Mehr als 1000 Fotos hat der Falkenseer Fotograf Thomas Düsterhöft gesichtet und daraus Fototafeln gestaltet. Es sind Bilder, in denen Kinder Motive aus ihren Heimatstädten festgehalten haben. Zu sehen sind sie in der Volkshochschule Falkensee. Entstanden war die Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftsverein des Landkreises Havelland.

Grundschüler aus fünf dem Havelland freundschaftlich verbundenen Städten bekamen die Aufgabe, ihre Stadt unter dem Aspekt: „Was ist in unserer Stadt interessant?“ zu fotografieren. Teilgenommen haben Schüler aus den Kreisen Havelland, Siegen-Wittgenstein, Rendsburg-Eckernförde und dem Berliner Stadtbezirk Spandau. „Vor allem die Rathenower haben sich daran beteiligt“, sagt Thomas Düsterhöft. Aber auch aus den anderen Partnerkreisen des Havellandes kamen Einsendungen und zeigen die Städte aus der Perspektive von Kindern.

Vorläufer der Aktion waren Fotosafaris, die Thomas Düsterhöft vor Jahren mit Kindern aus aller Welt gemacht hat. Im lettischen Liepaja machte er den Anfang, er stattete Kinder mit Einwegkameras aus und fügte die Bilder zu einer Ausstellung zusammen. Später kamen Aktionen mit Kindern in Israel, Palästina und Äthiopien, aber auch aus dem Havelland hinzu. Damals zeigten die Bilder vor allem: Kinder lachen gerne, Kinder sind gern mit Kindern zusammen, Kinder mögen Tiere. Das lässt sich auch aus den jetzt gezeigten Fotografien ablesen.

Manches ist einfaches Geknipse von spielenden oder herumalbernden Kindern, sei es beim verregneten Stadtspaziergang oder beim Schulfest. Andere Bilder zeigen, dass die Kinder gezielt auf Motivsuche gegangen sind. Den Schülern aus dem Norden hat es vor allem der Nord-Ostsee-Kanal mit seinen technischen Aspekten wie dem Fußgängertunnel angetan. Die Rathenower hielten oft Buga-inspirierte Eindrücke und Details fest. Außerdem zeigt die Ausstellung Bilder, die von polnischen Kindern gemacht wurden.

Die Ausstellung in den Räumen der Falkenseer Volkshochschule in der Poststraße wird bis zum 30. November gezeigt und kann zu den Öffnungszeiten der Schule besucht werden.

Von Marlies Schnaibel

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