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Kinder zu Zahndetektiven ausgebildet

Großwudicke (Havelland) Kinder zu Zahndetektiven ausgebildet

Die Clowns Pipo und Pipolina besuchten zum „Tag der Zahngesundheit“ die Mädchen und Jungen der Kleinen Grundschule Großwudicke. Mit roten Nasen, bunten Perücken und viel Humor erklärten sie, worauf es beim Zähneputzen ankommt. Schulleiterin Anke Engeleiter hat sich zusätzlich spannende Experimente zum Thema ausgedacht.

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Die Clowns Pipo (r.) und Pipolina brachten die Mädchen und Jungen der Kleinen Grundschule zum Lachen.

Quelle: Christin Schmidt

Großwudicke. Zahnschmerzen sind etwas Furchtbares, das weiß jeder. Auch die Ursachen für Karies sind den meisten bekannt. Selbst Kinder wissen, dass Süßes den Zähnen schadet. Was sie tun können, um Löcher in den Zähnen und Zahnschmerzen zu vermeiden, das erklärten am Dienstagmorgen die Clowns Pipo und Pipolina.

Anlässlich des „Tages der Zahngesundheit“, der am 25. September unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Gemeinsam für starke Milchzähne“ stattfindet, statteten die Clowns auf Einladung des Zahnärztlichen Dienstes des Gesundheitsamtes des Landkreises Havelland den Schülern der Kleinen Grundschule Großwudicke einen Besuch ab. Für rund 70 Mädchen und Jungen der ersten bis vierten Klasse und für die Kinder der großen Gruppe der Kita Waldgeister führten die Clowns in der Turnhalle ein witziges Programm mit ernsten Hintergrund auf.

Röntgen tut nicht weh

Bunte Perücken, Humor, gute Laune und ein großer Koffer voll spannender Utensilien, die auch der Zahnarzt braucht, hatten die Gäste dabei. Statt mit dem erhobenen Zeigefinger erklärten sie mit Witz, worauf es bei der Zahnpflege ankommt.

Mund auf, Bürste rein und dann wird ordentlich geputzt, aber wie? „Zuerst sind die Kauflächen dran, immer in kleinen Kreisen von Rot nach Weiß und zum Schluss von innen“, erklärte Pipolina während Pipo versuchte, die Tipps praktisch umzusetzen. Natürlich stellte er sich dabei total ungeschickt an, so dass die Kinder lauthals loslachten. Selbst die Lehrerinnen und Erzieherinnen amüsierten sich prächtig. Die Stimmung war so ausgelassen und heiter, wie sonst nie beim Thema Zahnpflege.

Pipo packte einen Bohrer aus – allerdings einen, den eher die Papas beim Handwerken benutzen – eine große Spritze und sogar eine Zange. Angst bekamen die Mädchen und Jungen aber nicht, im Gegenteil, sie kicherten und hörten zugleich aufmerksam zu. „Röntgen ist so ähnliche wie Fotografieren und tut gar nicht weh“, versicherte Pipolina. Und die Spritze, vor der sogar die Erwachsenen Angst haben, verhindert, dass wir Schmerzen spüren, versicherte die Zahnexpertin mit der roten Nase.

Jetzt schauen die Kleinen, ob die Großen ordentlich putzen

„Wenn der Zahnarzt bohren muss, dürft ihr hinterher eine halbe Stunde nichts essen und drei Tage kein Fernseh gucken“, mahnte Pipo. Ganz ernst nahmen die Kinder diesen Tipp nicht. Eine viel wichtigere Botschaft dagegen schon: „Dreimal täglich nach dem Essen, Zähne putzen nicht vergessen, hat meine Oma immer gesagt“, verriet Pipo.

Um diese Regel auch zu verinnerlichen, wiederholten die Kinder sie mehrmals. Nach nur einer halben Stunde hatten die Schüler ganz nebenbei so viel über gesunde Zähne und Zahnpflege erfahren, dass sie jetzt selbst kleine Experten auf dem Gebiet sind.

„Ich ernennen euch alle zu Detektiven. Eine Woche lang dürft ihr zu Hause aufpassen, was die Großen Essen und ob sie ihre Zähne ordentlich putzen“, erklärte Pipolina, bevor sie alle zum Zahnbürstentausch einlud. Dabei durfte jedes Kind seine alte gegen eine neue Bürste eintauschen.

„Wir werden uns im Unterricht noch weiter mit dem Thema beschäftigen. Zum Beispiel wollen wir uns anschauen, was mit einem Milchzahn passiert, wenn er in Cola badet“, verriet Schulleiterin Anke Engeleiter.

Von Christin Schmidt

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