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Kinderkrankheiten einer Stadthalle

Falkenseer Großobjekt Kinderkrankheiten einer Stadthalle

Das Mark-Forster-Konzert war der Härtetest für die neue Falkenseer Stadthalle. Der Test wurde bestanden, offenbarte aber auch einige Kinderkrankheiten des Gebäudes. Darüber informierten sich die Abgeordneten des Bildungsausschusses direkt vor Ort.

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Überblick verschafft: Die Abgeordneten des Bildungsausschusses in der neuen Stadthalle.

Quelle: Marlies Schnaibel

Falkensee. Das Mark-Foster-Konzert war für die Falkenseer Stadthalle eine Bewährungsprobe. Und das in mehrfacher Hinsicht. Es zeigte die Stärken der Halle, offenbarte aber auch einige Kinderkrankheiten. Genau darüber informierten sich Mittwochabend die Mitglieder des Falkenseer Bildungsausschusses, der auch für Kultur, Sport und Soziales zuständig ist. Bürgermeister Heiko Müller (SPD) berichtete.

Etwa über die Erkenntnisse des Forster-Konzertes vom Montag. „Die Halle ist für 1200 Besucher zugelassen, die waren drin und der Saal war nicht voll“, sagte er, im hinteren Teil des großen Raumes hätten die (allerdings meinst sehr jungen und hüftschmalen) Besucher sehr viel Platz gehabt.

Nächste Forster-Erkenntnis: Das Hereinlassen von 1200 Besuchern geschah in einer halben Stunde, gerechnet hatte man mit dem doppelten an Zeit.

Und noch eine Erkenntnis: Die Nebelanlage, die der Künstler gerne auf der Bühne benutzt hätte, konnte nicht eingesetzt werden, weil die Brandmelder loslegten. Das muss noch geregelt werden.

Und dann auch diese Erkenntnis: Bei der Lüftungsanlage muss nachgesteuert werden, es war zu warm im Raum.

„All das gehört zu den Kinderkrankheiten“, sagte Heiko Müller, die Halle hätte aber sehr gut funktioniert und ihre Vielfalt unter Beweis gestellt. Trotzdem müsse noch vieles geändert oder verbessert werden. Dazu gehören das Schlüsselsystem, technische Abläufe, innere Kommunikation. Auch die Benutzung der Toranzeige in der Sporthalle müsse leichter bedienbar sein.

„Die Werbung funktioniert noch nicht annähernd so wie gedacht“, sagte der Bürgermeister, die Bekanntmachungen müssen verbessert werden. Dazu hatten auch Abgeordnete Fragen. Hans-Peter Pohl (CDU) fragte nach dem wilden Plakatieren in der Stadt. Gedacht ist künftig an zentrale Orte, etwa am Bahnhof oder an Hauptstraßen, an denen gesammelt für die Stadthalle und ihre Veranstaltungen geworben wird, sagte Müller: „Wir wollen, dass die Halle bekannt wird“, denn nicht alle Veranstaltungen waren so gut besucht wie das Ohne-Eintritt-Konzert vom Montag.

Abgeordneter Olaf Hardt (CDU) wollte mit Blick auf einen Unfall, bei dem eine zufallende Tür ein Kind stark an der Hand verletzt hatte, wissen, wie so etwas verhindert werden kann. Müller wies darauf hin, dass die Brandschutztüren in der Halle natürlich ein gewisses Gewicht hätten und auch mit einer gewissen Kraft schließen müssen. Allerdings wird geprüft, ob der Schließmechanismus etwas leichter eingestellt werden kann.

Von Marlies Schnaibel

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