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Havelland Kirchengemeinde ruft zur Hilfsaktion auf
Lokales Havelland Kirchengemeinde ruft zur Hilfsaktion auf
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08:55 02.03.2017
Eine Aufnahme vom Ausladen der Spendenpakete aus dem Havelland am Kinderheim im rumänischen Dorf Zsobok im vergangenen Jahr. Quelle: privat
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Premnitz

Die Evangelische Kirchengemeinde Premnitz ruft zur diesjährigen Hilfsaktion für das Kinderheim im rumänischen Dorf Zsobok auf. „Es ist immer wieder schön, wenn wir unsere Spendenpakete auf die Reise schicken können“, sagt Rudolf Panschuk, der die Aktion leitet. Gegenwärtig seien im Kinderheim 46 Waisen und 18 Internatskinder untergebracht.

Er berichtet, dass es im Dorf einen neuen Pfarrer gibt, der kürzlich einen Brief nach Premnitz geschrieben hat. Nach seinen ersten Dienstmonaten könne er feststellen, hat Pfarrer István-Zsolt Barta geschrieben, dass die herzliche Unterstützung aus Premnitz ihr Ziel erreiche. Es freue ihn, sich zu dafür bedanken, was für das Kinderheim und die Gemeinschaft von Zsobok getan werde.

Im vergangenen Jahr war es gelungen, 350 Hilfspakete nach Zsobok zu schicken. Der erste Annahmetag ist diesmal Dienstag, der 4. April. Wie immer können von 14 bis 18 Uhr auf dem Hof des Pfarrhauses die Pakete abgegeben werden. Zwei Wochen später, am 18. April, werden am gleichen Ort in der gleichen Zeit noch einmal Spenden angenommen. Am Freitag, dem 28. April, beginnt um 13 Uhr das Beladen des 7,5-Tonnen-Lasters, wobei jede helfende Hand gern gesehen ist. Ganz früh morgens am nächsten Tag fahren Steffen Ebner und seine Frau mit dem Hilfstransport ab.

Orientiert wird auf Bananenkartons

Gebraucht werden haltbare Lebensmittel, Zucker, Öl, Fisch- und andere Konserven, Salami, Süßigkeiten, Kaffee und Multivitaminpräparate. Genommen wird auch gut erhaltene saubere Kleidung für Kinder und Erwachsene. Gern gesehen sind Reinigungs- und Hygieneartikel wie Seife, Waschpulver, Zahnpasta und Hautcreme. Wichtig ist auch Schreib- und Büromaterial wie Bleistifte, Buntstifte und Schreibblöcke. Orientiert wird auf Bananenkartons, weil diese sich einheitlich am besten stapeln lassen. Nicht zu vergessen sind fünf Euro pro Paket als Transportbeitrag für den 2 600 Kilometer langen Hin- und Rückweg.

„Wir freuen uns immer wieder, wenn sich so viele Leute an unserer Spendenaktion beteiligen“, sagt der Premnitzer Pfarrer Hans-Dieter Kübler. So lasse sich die lange Tradition weiter aufrecht erhalten. Diese stärke nicht zuletzt auch die Gemeinschaft der Premnitzer Gemeinde.

Von Bernd Geske

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