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Havelland Kirchengemeinde sammelt Pakete für Rumänien
Lokales Havelland Kirchengemeinde sammelt Pakete für Rumänien
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16:54 05.03.2018
Beim Ausladen des Lasters mit den Spendenpaketen am Kinderheim im rumänischen Dorf Zsobok packen immer alle Kinder mit an. Quelle: privat
Premnitz

Bananenkartons sind wieder gefragt, denn die Evangelische Kirchengemeinde ruft zu ihrer diesjährigen Hilfsaktion für das Kinderheim im rumänischen Dorf Zsobok auf. Seit 1991, als die Aktion begann, bitten die Organisatoren stets darum, die Spenden in Bananenkartons zu verpacken. Die sind stabil und weil sie alle gleich groß sind, lassen sie sich sehr gut im Laderaum des Lasters stapeln.

Der Premnitzer Rudolf Panschuk, der wieder als Cheforganisator tätig ist, orientiert mit Blick auf die am dringendsten gebrauchten Spenden auf haltbare Lebensmittel: Zucker, Öl-, Fisch- und andere Konserven. Salami, Süßigkeiten, Kaffee und Multivitaminpräparate. Gern genommen würden Reinigungs- und Hygieneartikel wie Seife, Waschpulver, Zahnpasta und Hautcreme. Schreibmaterial für die Schule wie Bleistifte, Buntstifte und Blöcke würden gewünscht. Gut erhaltene, saubere Kleidung könne mitgegeben werden.

Annahme auf dem Hof des Premnitzer Pfarrhauses

Es ist bekannt, dass überall im Westhavelland die Menschen Spendenpakete für das Kinderheim packen. Wie in den Vorjahren wird es auf dem Hof vor der Garage des Premnitzer Pfarrhauses zwei Annahmetage geben. Der erste ist der 3. April. An dem Dienstag nach dem Osterfest werden von 14 bis 18 Uhr die Hilfspakete angenommen. Der zweite Annahmetag wird der 17. April ab 14 Uhr sein.

Am 27. April soll dann der 7,5-Tonnen-Laster beladen werden, am Tag danach fährt er ab auf die 1300 Kilometer lange Tour nach Zsobok. Den Laster fahren wird diesmal erstmals ein Ehepaar aus Bützer. Der Döberitzer Steffen Ebner und seine Frau, die den Hilfstransport in den vergangenen Jahren stets fuhren, werden aber in einem Pkw mitfahren, um die neuen Helfer bei ihrer ersten Reise zu unterstützen. Spätestens am 3. Mai muss das Fahrzeug wieder zurück sein.

1000 Euro allein für Treibstoff und Maut

Auch in diesem Jahr wieder übernehmen die Rathenower Unternehmer Frank Dingler und Saeed Molaie die Kosten für den Laster. Im vergangenen Jahr hatte zudem allein die Reise nach Zsobok und zurück rund 1000 Euro für Treibstoff und Mautgebühren gekostet.

Wegen dieser Ausgaben wird bei der Abgabe pro Paket um 5 Euro gebeten. Die Kirchengemeinde nimmt aber auch diesmal wieder Geldspenden an die Heimleiterin Elisabeth Ruzsa mit. Sie können abgegeben werden im Premnitzer Kirchenbüro, Telefon 03386/ 28 20 39, oder sind einzuzahlen auf das Konto des Kirchenkreises Rathenow-Nauen, Kennwort Rumänienhilfe, IBAN DE72 1605 0000 3861 0088 90.

380 Pakete im vergangenen Jahr der bisherige Bestwert

Nach einigen Jahren der Pause hatte der Premnitzer Rudolf Panschuk im Jahr 2013 die Hilfsaktion für das Kinderheim in Zsobok wieder neu ins Leben gerufen. Jedes Mal konnten mehr als 300 Spendenpakete auf die Reise nach Rumänien geschickt werden. Im vergangenen Jahr hatte es mit 380 Paketen die bisher größte Menge gegeben. Andere Spenden als die Hilfspakete, wie etwa Fahrräder oder Kühlschränke, können diesmal nicht mitgenommen werden.

„Es freut mich“, sagt Pfarrer Hans-Dieter Kübler, „dass die Menschen sensibel sind und unsere Spendenaktion stets unterstützen.“ So gebe es einen Ausgleich für die Menschen, die wenig haben.

Von Bernd Geske

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