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Havelland Kirchenräume in Falkenseer Ladenpassage
Lokales Havelland Kirchenräume in Falkenseer Ladenpassage
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17:15 10.05.2016
Heilgard Asmus, Bernhard Schmidt und Kerstin Schubert (v.l.) vor der neuen Superintendentur in Falkensee. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Falkensee

Das klingt erst mal gar nicht so gewaltig: Die Superintendentur des Kirchenkreises Falkensee ist umgezogen – von der Bahnhofstraße 51 in die Bahnhofstraße 61. Aus dem Pfarramt Seegefeld in die erneuerte Ladenpassage ein paar Schritte weiter. Die 30 Quadratmeter im Dachgeschoss sind gegen jetzt 150 Quadratmeter Bürofläche eingetauscht worden. Eine Art „Ladenkirche“ ist entstanden, denn das Büro befindet sich in der umgebauten, hellen Ladenpassage hinter Weltladen und griechischem Restaurant, in Nachbarschaft zu einer Ergotherapie, die vor drei Wochen in ihre neuen Räume kam.

Am Dienstag wurden die neuen Kirchenräume offiziell bezogen. Heilgard Asmus, Generalsuperintendentin für den Sprengel Potsdam der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, hielt eine Andacht. Mit dem Lied Nummer 91 „Singt Gott, unserem Herrn“ wurden die neuen Räume dann auch eingesungen, der Gesang schallte durch die Ladenpassage und stand damit auch für die Weltoffenheit und Menschenzugewandtheit, die der Kirchenkreis mit der Ortswahl für seine Superintendentur unterstreicht. „Mit diesen Räumen geht eine kleine Odyssee zu Ende,“ sagte Pfarrer Bernhard Schmidt. Vorsitzender der Kollegialen Leitung des Kirchenkreises. Allein in den vergangenen 25 Jahren war die Superintendentur sechs Mal umgezogen – war in Wustermark, Dallgow, Falkenhagen und Seegefeld zu finden. Dort immerhin die vergangenen acht Jahre. Aber die Räume waren zu klein, um die Aufgaben erfüllen zu können, die in einem Kirchenkreis mit 22 Kirchengemeinden und etwa 15000 Mitgliedern zu bewältigen sind.

In der neuen Superintendentur gibt es jetzt nicht nur einen angemessenen Beratungs- und Veranstaltungsraum, sondern auch Büros und Platz für den Superintendenten, für die Ephoralsekretärin Kerstin Schubert, für die Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit, für die Flüchtlingsbeauftragte und für den Diakonieverein. „Wir freuen uns auf die neuen Räume“, sagte Helga Lümmen aus dem Vorstand des Vereins. Der will hier nicht nur Verwaltungsarbeit für den Verein abwickeln, sondern auch aktiv arbeiten – etwa in der Trauerarbeit oder im neuen Känguru-Projekt, bei dem Familien mit Babys betreut werden.

Nach dem Umzug haben die Mitarbeiter der Superintendentur aber nicht viel Zeit zum Ausruhen. Das nächste Großereignis haben sie schon im Blick: Für den 10. Juli wird der Havelländische Kirchentag der Kirchenkreise Falkensee und Nauen-Rathenow vorbereitet. Der wird dann in der Stadthalle Falkensee stattfinden. In Sichtweite vom neuen Büro.

Von Marlies Schnaibel

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