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Kita Falkenrehde bekommt ein Baumhaus

Ferienbaustellen in Ketzin beendet Kita Falkenrehde bekommt ein Baumhaus

Jedes Jahr in den Sommerferien wird in den Kitas und Schulen in Ketzin/Havel gebaut, repariert und gemalert. Die meisten Arbeiten sind beendet. Einige erst beginnen im September.

Ketzin/Havel 52.4736094 12.850554
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Der neue Spielplatz der Kita in Tremmen ist fertig. Ein ähnliche Rollerbahn (hinten) entsteht auch bald im Außengelände der Kita in Falkenrehde.

Quelle: Foto: privat

Ketzin/Havel. Der zweite Fluchtweg in der Turnhalle Am Mühlenweg in Ketzin ist seit Dienstag fertig. Handwerker haben eine zweiflügelige Tür eingebaut, die im Alarmfall von innen ohne Schlüssel schnell zu öffnen ist. „Damit sind wir in der Europaschule erstmal durch“, sagt Mathias Meißner vom Ketziner Bauamt. Und nicht nur dort. Alle Ferienbaustellen in Kitas und Schulen sind erledigt. Allerdings stehen noch größere Vorhaben an, die ab September in Angriff genommen werden.

Viele tausend Euro hat die Kommune in diesem Jahr investiert, um die kommunalen Einrichtungen zu sanieren, zu verschönern oder sie auf den neuesten Strand bezüglich der Sicherheit und des Brandschutzes zu bringen. Bereits vor den Ferien endete der Umbau des Spielplatzes der Kita in Tremmen. Neue Spielgeräte, neue Sitzmöglichkeiten und eine Rollerrennbahn, die um den Spielplatz führt, sind entstanden. „Die Kinder lieben es“, weiß Mathias Meißner, der diese Baustelle von Beginn an begleitet hat. „Ähnliches ist an der Falkenrehder Kita vorgesehen. Ab September wird dort der Spielplatz umgestaltet. Neben einer Rollerbahn wird auch ein Baumhaus gebaut, auf das die Kinder schon sehnsüchtig warten“, so Meißner.

In der Fontane-Oberschule Ketzin ging es in diesem Sommer eher ruhig zu. Die Maler verschönerten einige Fach- und Vorbereitungsräume, sonst nichts. „Wir werden noch bis zum Jahresende die Amokanlage vervollständigen, also noch weitere Schalter in Fluren und Räumen anbringen“, sagt Meißner. Über die Anlage werden im Fall eines Amoklaufes mit Hilfe verschlüsselter Durchsagen die Schüler aufgefordert, in den Klassenräumen zu bleiben und diese zu verschließen.

Von den insgesamt geplanten 14 neuen Klassenraumtüren, die alle zu schwer sind, durchhängen und die Fußböden beschädigen, wurden bisher zwei eingebaut. Vier weitere sollen noch in diesem Jahr folgen, der Rest erst in 2016 und 2017. Für 2016 steht der Anbau der zweiten Fluchtreppe an die Oberschule, Haus 2, auf dem Plan. Die Baugenehmigung liegt seit wenigen Tagen vor. Allerdings hängt der Einbau auch von der Haushaltslage der Kommune ab, denn das Projekt verschlingt eine sechsstellige Summe.

Bevor, beginnend ab 2016, das Areal aus Europaschule, Hort und Aula Am Mühlenweg so umgestaltet wird, dass ein geschlossener Campus entsteht, erfolgten in den vergangenen Wochen Investitionen in die Sicherheit des Schulgebäudes. „Wir haben fünf alte Sicherungskästen austauschen lassen, weil die noch mit Sicherungen aus DDR-Zeit bestückt waren. Aus Brandschutzgründen war das fällig“, erklärt Mathias Meißner.

Außerdem wurden fünf Außentüren mit Panikschlössern versehen, die sich im Evakuierungsfall leicht öffnen lassen. Das Lehrerzimmer und zwei Vorbereitungsräume bekamen frische Farben. Eine neue Küche im Lehrerzimmer kommt im September.

 

Von Jens Wegener

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