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Kita „Flax und Krümel“ wird vergrößert

Mehr Plätze für Kinderbetreuung in Premnitz Kita „Flax und Krümel“ wird vergrößert

Entgegen den vorliegenden Prognosen gibt es in Premnitz immer mehr kleine Kinder. Die Betreuungsplätze reichen nicht mehr, weil die Nachfrage viel größer als erwartet ist. Deshalb hat die Stadt jetzt entschieden, die Kita „Flax und Krümel“ im Zentrum von 100 auf 125 Plätze zu vergrößern. Im Laufe des nächsten Jahres soll der Anbau fertig sein.

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Wahrscheinlich an dieser Stelle hier wird die Kita „Flax und Krümel“ einen Anbau bekommen. Die Kinder freuen sich schon.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. In den letzten drei Jahren sind viel mehr junge Familien nach Premnitz gezogen als in der Zeit davor. Es kamen auch mehr Kinder auf die Welt und die Stadt nimmt Flüchtlingsfamilien auf, die ebenfalls das Recht auf einen Betreuungsplatz haben. Das hat zur Folge, dass es entgegen früheren Prognosen in der Stadt und ihren Ortsteilen Döberitz und Mögelin zu wenig Betreuungsplätze gibt. „Wir haben in unseren vier Kindertagesstätten gegenwärtig 261 Plätze“, sagt Bürgermeister Roy Wallenta, „und es liegen 50 Nachfragen vor, die wir nicht befriedigen können.“ Deshalb habe die Stadt entschieden, die Kita „Flax und Krümel“ im Zentrum durch einen Anbau von 100 auf 125 Plätze zu erweitern.

Doppelt so viele Anfragen wie Plätze

Es gibt 50 Nachfragen, doch die Stadt will nur 25 Plätze schaffen? Danach befragt, spricht Roy Wallenta von einem „momentanen kurzfristigen Mehrbedarf“. Die Kita-Bedarfsplanung des Landkreises für Premnitz sage für das Jahr 2025 nur eine erforderliche Kapazität von 200 Plätzen voraus. Man beachte: Die Stadt Premnitz, die gegenwärtig rund 8500 Einwohner hat, soll laut Bevölkerungsprognose des Landes 2030 nur noch 6200 Einwohner haben.

Nachdem verschiedene Varianten geprüft worden sind, hat die Verwaltung entschieden, die Kita „Flax und Krümel“ mit einem Anbau zu erweitern. Er wird vermutlich an der Seite in Richtung Havel errichtet. Die Einrichtung „Flax und Krümel“, deren Träger der Internationale Bund ist, wurde in letzter Zeit durch das Buga-Programm ihrer Vorschulgruppe weithin bekannt. „Wir waren etwas überrascht“, sagt Kita-Leiterin Ines Börs, „dass die Wahl auf uns gefallen ist.“ Aber das Objekt biete sich an und das Personal sei natürlich bereit. „Für sind ein gutes Team“, sagt Ines Börs, „und die Bedingungen hier sind ideal.“ Die Kita habe gegenwärtig 40 Anmeldungen, zwei davon sogar schon für 2017 – das spreche für sich.

Fertigstellung im kommenden Jahr

Bürgermeister Roy Wallenta sagt, die Baukosten sollen unter 300.000 Euro bleiben. Es gebe bereits die Zusage des Kreises, dass das Projekt zu 90 Prozent aus dem Bundesprogramm zur Schaffung von Plätzen für Kinder unter drei Jahren (U 3) gefördert wird. Fertigstellung soll 2016 sein. Bis Ende August dieses Jahres muss die Planung für den Fördermittelantrag beim Landkreis sein. Die Premnitzer gehen davon aus, dass sie den Termin einhalten werden.

Von Bernd Geske

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