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Kita-Neubau kann jetzt errichtet werden

Brieselang Kita-Neubau kann jetzt errichtet werden

Die Baugenehmigungen für den Kita-Neubau am Brieselanger Forstweg sowie für die Umnutzung des alten Rathauses zum Bürgerhaus liegen seit Kurzem vor.  Damit können nun bis Ende 2018 insgesamt 108 weitere Betreuungsplätze geschaffen werden. Zudem sind weitere Baumaßnahmen und Planungen in der Gemeinde in Vorbereitung.

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Marcel Fahnow und Sven Bock von der Bredower Dachdeckerei Fahnow sind auf der Baustelle des alten Rathauses damit beschäftigt, das Dach neu zu decken. Quelle: Tanja M. Marotzke

Brieselang. Endlich sind die Baugenehmigungen da. Nachdem die Gemeinde lange darauf gewartet hat, können die Bauarbeiten zur Errichtung der neuen Kindertagesstätte mit 108 Plätzen am Forstweg – neben dem alten Rathaus – beginnen. Denn die Einrichtung wird dringend gebraucht, kann doch derzeit für 118 Kinder kein Betreuungsplatz zur Verfügung gestellt werden. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 vorgesehen.

Die Bodenplatte für die Kita entsteht in einem Bereich, wo sich ein bronzezeitliches Gräberfeld befindet. „Deshalb ist eine archäologische Begleitung erforderlich“, sagt Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU). So hat die Gemeindevertretung jetzt kürzlich ihren Segen dafür gegeben, dass ein Auftrag für eine archäologische Dokumentation erteilt wird – für rund 30 000 Euro. Schon im Vorfeld der Baumaßnahme gab es entsprechende Untersuchungen. „Das hat auch schon zu Verzögerungen geführt“, so Garn.

Eine weitere Baugenehmigung, die jetzt vorliegt, betrifft das alte Rathaus nebenan. Damit kann es jetzt als Bürgerhaus umgenutzt werden. Bis Jahresende soll zumindest schon mal die Bibliothek ins Erdgeschoss einziehen. „Dazu muss jetzt die alte Kellerdecke samt Stahlträgern komplett raus und eine neue eingebaut werden, damit eine bessere Tragfähigkeit gewährleistet wird“, so Garn.

In den vergangenen Wochen wurde das Gebäude völlig entkernt. Zuletzt hatten die Bauleute unter anderem mit einem speziellen Hitzeverfahren den Dachstuhl von Ungeziefer wie Holzböcken befreit. Grundsätzlich ist die Konstruktion weiter verwendbar, „an einigen Stellen, wie an den Gauben, müssen allerdings Hölzer ersetzt werden, da sie verfault sind“, sagt der Bürgermeister. Jetzt könne das Dach neu gedeckt werden, die Arbeiten laufen bereits. Aufträge sind auch für die Fenster und die Fassadendämmung sowie für die Elektroarbeiten erteilt. Die Abdichtung des Mauerwerks zum Erdreich hin ist bereits erfolgt – und zwar erfolgreich. „Bei den starken Regenfällen vor Kurzem ist kein Wasser eingedrungen“, sagte Garn zufrieden.

Weitere Weichen sind jetzt auch für den geplanten Anbau an das blaue Gebäude des Robinson-Hortes gestellt. „Die Firma hat pünktlich und vertragsgemäß die Bauunterlagen eingereicht“, sagt der Bürgermeister. Der Bauantrag ist mittlerweile gestellt worden. Jetzt wird auf die Genehmigung durch die Kreisbaubehörde gewartet.

Darüber hinaus hat die Gemeinde zahlreiche Beschlüsse gefasst, damit die Zahl der Plätze für die Kinderbetreuung sich in Zukunft deutlich erhöht. Dies betrifft unter anderem den Anbau an die Zeestower Kita „Mäusenest“, der bis Ende 2018 weitere 31 Plätze bieten soll. So erteilten die Abgeordneten ihren Segen dafür, dass der freie Träger Kinderwelt Potsdam die Projektsteuerung für das Vorhaben in seinen Händen hat.

Weitere 100 Betreuungsplätze sollen in Zukunft in der Gottlieb-Daimler-Straße in Süd entstehen. Dazu will die Kommune jetzt die bereits vorhandenen Unterlagen wieder aktivieren. „Wir gehen davon aus, dass das Planungsbüro im Oktober die aktualisierten Pläne für die Kita vorstellen kann“, sagt Wilhelm Garn. Offen werde aber auch dann noch sein, wer die neue Einrichtung baut und betreibt – ob die Gemeinde oder jemandes anderes. Dazu müssen später separate Entscheidungen getroffen werden.

Eigentlich sollte im Sommer auch das Foyer der Robinson-Grundschule zu einer Versammlungsstätte umgebaut werden. Allerdings müssen diese Arbeiten noch warten, da es derzeit an Firmen fehlt, die die Arbeiten ausführen können.

Von Andreas Kaatz

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