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Havelland Kita- und Hortbeirat mischt politisch mit
Lokales Havelland Kita- und Hortbeirat mischt politisch mit
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17:13 21.02.2017
Denis Mai und Mike Großmann haben den Kita- und Hortbeirat für Rathenow gegründet. Quelle: Christin Schmidt
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Rathenow

Lange haben die Mitstreiter des Kita- und Hortbeirats in der Elternschaft um Beteiligung geworben – jedoch vergeblich. Wenn es darum geht, Probleme anzupacken, ist die Zurückhaltung groß. Aufgrund der geringen Resonanz stand kurzzeitig sogar die Überlegung im Raum, den Beirat aufzulösen. Das wird aber nicht passieren, weil das Thema zu wichtig ist, wie Mitbegründer Mike Großmann sagt. „Wir haben uns entschieden, nicht aufzugeben, auch wenn wir die breite Elternschaft nicht hinter uns haben. Es besteht natürlich nach wie vor das Angebot, dass interessierte Eltern sich uns anschließen können, wir gehen aber nicht mehr gezielt auf Mitgliedersuche“, so Großmann.

Sechs Mitglieder hat der Beirat derzeit, darunter eine Vertreterin des Unternehmervereins, ein Vorstandsmitglied des Vereins Rathenower Kinderstadt sowie sachkundige Einwohner des Bildungsausschusses. Mit Mike Großmann und Katja Poschmann gehören zudem zwei SPD-Mitglieder dem Gremium an. Seit vergangener Woche ist der Kita- und Hortbeirat auch in einer neugegründeten Arbeitsgemeinschaft des Bildungsausschusses vertreten, die sich mit der Hortplanung beschäftigt. „Die Stadt nimmt uns als Gremium bereits ernst. Die Mitarbeit in der neuen AG ist eine weitere Legitimation unserer Arbeit. Damit haben wir die Möglichkeit, auch auf politischer Ebene mitzureden“, sagt Mike Großmann. Er sitzt für die SPD-Fraktion in der Arbeitsgemeinschaft und hat den Vorsitz übernommen. Zudem arbeitet für den Kita- und Hortbeirat Denis Mai in der AG mit.

Gemeinsam mit Daniel Golze (Die Linke) und René Hill (CDU) werden sie sich der künftigen Gestaltung der Hortlandschaft in Rathenow widmen. Unter anderem geht es dabei um Fragen wie: Wie viele Hortplätze gibt es und wie viele werden gebraucht? Das sind wichtige Fakten, die auch für den Hortneubau in der Jahnstraße von Bedeutung sind. „Dieses Thema ist ja keineswegs von der Agenda. Wir wollen aber erst einmal schauen, ob wir den Platz brauchen und wann wir ihn brauchen?“, macht die Vorsitzende des Bildungsausschusses, Karin Dietze, deutlich. Das der Beirat dabei mitarbeitet, findet sie wichtig. Während sich Mai und Großmann in der Arbeitsgemeinschaft der Hortplanung widmen, geht es im Kita- und Horbeirat derzeit um Schließzeiten und die Essensversorgung. „Wir machen uns Gedanken über alternative Konzepte und blicken dabei auch über den Tellerrand“, verrät Großmann.

Von Christin Schmidt

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