Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Klare Linien und Naturstein im Trend
Lokales Havelland Klare Linien und Naturstein im Trend
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:31 26.06.2015
Patrick Rückert kennt die neusten Gartentrends. Quelle: Foto: Laura Sander
Anzeige
Falkensee

Wenn Patrick Rückert an sein Telefon geht, haben die meisten Leute am anderen Ende der Leitung ein Problem. Sie haben ein ungenutztes Stück Land hinter dem Haus, das sich schnellstmöglich in eine grüne Oase der Erholung verwandeln soll.

Oft liegen die Flächen brach oder sind so verwildert, dass ihre Besitzer nicht wissen, wo sie anfangen sollen. „Die meisten Kunden haben Ideen, wissen nur nicht, wie sie sie umsetzen sollen. Ich komme dann vorbei, verschaffe mir einen Überblick und wir entwerfen einen Schlachtplan.“ Rund 90 Prozent aller Aufträge erhält der 47-jährige Rückert aus Falkensee – fast ausschließlich aus dem privaten Bereich. „Es gibt immer viel zu tun. In Falkensee haben viele Leute Einfamilienhäuser mit eigenem Garten.“ Bis zu 50 Aufträge erhält die Firma von Patrick Rückert so in der Saison von März bis November.

Unkomplizierte Gestaltung und pflegeleichte Gärten

Vor zehn Jahren fing der geprüfte Techniker für Garten- und Landschaftsbau gemeinsam mit nur einem Kollegen an. Mittlerweile hat das Unternehmen fünf Mitarbeiter und einen Azubi. Von der Planung, über Pflanzungen, Rasenneuanlagen, gepflasterte Gehwege, Natursteinarbeiten und Bewässerungsanlagen bis hin zu Teichanlagen hat die Firma in ihrem Repertoire. Rund dreimal fährt Chef Rückert zu einem Garten und bespricht mit seinen Kunden Wünsche und Pläne. Dann erst beginnt die eigentliche Arbeit. Verwilderte Gärten werden von Gestrüpp, Laub und Unrat befreit, brach liegende Flächen umgegraben und für die Pflanzungen vorbereitet. „Viele Leute wollen eine unkomplizierte Gestaltung und einen pflegeleichten Garten.“ Sie lassen sich eine Zufahrt, einen Weg sowie eine Rasenfläche anlegen und eine Terrasse bauen. „Auf jeder Baustelle arbeiten wir zwei bis drei Wochen. Es kommt immer auf den Aufwand an.“

Lineare Formen und Naturstein

Im Trend liegen derzeit klare, lineare Formen und Naturstein, bevorzugt in Anthrazit- und Grautönen. „Kiesgärten sind auch im Kommen. Sie sind sehr pflegeleicht, weil Unkraut meist keine Chance hat“, so der Gartenprofi. Organische, naturbelassene Gärten hingegen sind nicht mehr so gefragt, wie noch vor ein paar Jahren. „Wildgärten sind eher etwas für Kenner, die den Unterschied zwischen Staude und Unkraut genau bestimmen können.“ Auch beim Bau der Terrasse denken viele Leute an den anschließenden Pflegeaufwand. Sie lassen sich anstatt des klassischen Sonnendecks aus Holz eine praktische Terrasse aus WPC, also einem Holz-Kunststoffgemisch anfertigen, das wesentlich resistenter gegen Feuchtigkeit und Temperatur ist. „Es ist jedes Mal toll zu sehen, wie sich ein Garten im Laufe unserer Arbeit verändert. Das macht meinen Beruf aus.“

Weitere Infos unter www.galabau-rueckert.de

Von Laura Sander

Havelland Pflanzen aus der ganzen Welt in Leegebrucher Pensionsgarten - Ein wilder Garten mit System

Im Garten von Karin und Gerhard Grimm in Leegebruch blühen Bäume, Sträucher, Stauden, Wildblumen und Kräuter aus der ganzen Welt. 40 Jahre lang haben die beiden gelernten Gärtner gesammelt. Hinter dem Wildgartencharakter steckt System und eine Menge Arbeit.

26.06.2015
Polizei Havelland: Polizeibericht vom 23. Juni - Biker in Brieselang gestürzt

+++ Ein Motorradfahrer verlor am Montag in Brieselang die Kontrolle über sein Krad +++ Zwei Autofahrerinnen stießen mit ihren Wagen in Falkensee zusammen +++ In Nauen wurde ein Pkw vom Parkplatz am Bahnhof gestohlen +++

23.06.2015
Havelland Rathenow bisher noch ohne Fastfood-Ketten - Jugendliche wollen Burger essen

Braucht Rathenow ein Burger-Schnellrestaurant? Zwar gibt es bereits eines, direkt neben dem Kino logiert ein amerikanischer Diner. Für Jugendliche haben diese Restaurants aber meist nur dann einen klangvollen Namen, wenn sie zu den bekannten großen Ketten gehören, die weltweit agieren. Die fehlen in der Optikstadt bisher.

26.06.2015
Anzeige