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Kleine Gespenster betreuen Finanzminister Markov

Abschlussfest in der "Stadt der Kinder" in Rathenow Kleine Gespenster betreuen Finanzminister Markov

Minihandwerker sind fleißig und erfolgreich. Davon überzeugte sich Brandenburgs Finanzminister am Donnerstagnachmittag bei einem Besuch der Stadt der Kinder in Rathenow. Für Helmuth Markov (Linke) war es die zweite Stippvisite bei dem vom Verein Kinderstadt Rathenow initiierten Projekt.

Rathenow. Bereits zum Projektauftakt im Juli hatte sich der Minister über den Tatendrang des Rathenower Nachwuchses informiert. Damals besuchte er den Optikpark, wo 126 Mädchen und Jungen eifrig werkelten, um die Stadt der Kinder zu errichten. Das Projekt wurde von 32 Helfern betreut. 17mannshohe Holzhütten wurden damals von geschickten kleinen Handwerkerhänden angefertigt. In der letzten Sommerferienwoche entstanden Polizeistation, Hochhäuser, Feuerwache, Rathaus, Kirche und ein Kino. Ebenso ein McDonalds, eine Bank und andere Geschäfte. Als alles fertig war, zog die Stadt der Kinder um. In den Launepark in der Puschkinstraße, wo am Donnerstag das Abschlussfest mit Halloween-Party, Bastelstand und weiteren Aktionen gefeiert wurde.

Helmuth Markov kostete Kürbissuppe. Danach setzte er sich zu den Kindern ans Lagerfeuer, um Stockbrot zu backen. Gekommen sei er um zu sehen, was aus dem Projekt geworden ist, sagte der Minister. Er war zufrieden und wollte natürlich wissen ob und wie es weitergeht nach dem Winter. "Im kommenden Sommer wird weiter gebaut", erzählte ihm die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Vereins Kinderstadt Rathenow, Diana Golze. "Die Kinder sind für die Bauarbeiten wieder herzlich willkommen bei uns im Optikpark", sagte Geschäftsführerin Elfi Balzer. Der Platz neben dem Eingang am Jahnsportplatz steht aber nicht zu Verfügung. Aus Sicherheitsgründen, weil der Optik-Park zur Bundesgartenschau hergerichtet wird und hier ständig Baufahrzeuge vorbei fahren werden. Ein Ausweichplatz für die Stadt der Kinder könnte auf einer Wiese hinter der Mühlenhof-Bühne sein. Um das Projekt 2014 fortführen zu können, muss der Verein mit derzeit 18 Mitgliedern rund 8500Euro beschaffen. Aus eigenen Mitteln wird er das Geld nicht aufbringen können. Da macht sich der Besuch eines Finanzministers immer gut. Eine Zusage, das Projekt im kommenden Jahr finanziell zu unterstützen gab Markov am Donnerstag jedoch nicht. Diana Golze empfahl er, sie solle ihm Anfang nächsten Jahres einen Brief schreiben. Finanzminister Markov ermutigte den Verein allerdings, sich auch im Buga-Jahr 2015 für das Projekt Kinderstadt Rathenow zu engagieren. ns

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