Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Kleine Schritte zum Traumgewicht

Inis Tornieporth-Oetting gibt MAZ-Lesern am 23. Januar Ernährungstipps Kleine Schritte zum Traumgewicht

Inis Tornieporth-Oetting ist ärztlich geprüfte Ernährungs- und Naturkostberaterin. Sie beteiligt sich mit einem Fachvortrag in Oranienburg an der Aktion „MAZ bewegt“.

Voriger Artikel
Rentner übersieht Fußgängerin
Nächster Artikel
Viele Fragen, knappe Antworten

Fachfrau Inis Tornieporth-Oetting.

Quelle: Helge Treichel

Havelland. MAZ: Sie sind ja nicht nur Ernährungsberaterin, sondern bieten auch Nordic-Walking-Kurse an. Bewegung oder eine ausgewogenere, bewusste Ernährung – was ist der beste Einstieg, um Gewicht zu reduzieren?
Inis Tornieporth-Oetting: Der beste Einstieg ist eine Kombination aus Bewegung und gesunder Ernährung. Am besten dreimal pro Woche Sport, mindestens 30 Minuten. Das bringt den Stoffwechsel in Schwung, verbraucht Energie und lässt die Fettpolster schwinden.
Was sind Ihre wichtigsten Tipps?
Tornieporth-Oetting: Ich empfehle keine radikalen Veränderungen. Vielmehr sollte sich jeder seinem jeweiligen Ziel in kleinen, realistischen Schritten nähern. Wichtig ist auch die Umsetzbarkeit im Alltag: Es sollte einfach und praktikabel sein.
Welche Tricks gibt es, um den gewohnheitsmäßigen Appetit anfangs ein wenig zu drosseln?
Tornieporth-Oetting: Nur bei Hunger essen und sich dann aber satt essen. Das schützt übrigens auch vor Heißhunger. Auf dem Speiseplan sollten viel Gemüse, Salat und Vollkornprodukte stehen.
Wie schnell oder wie langsam sollte man Gewicht reduzieren?
Tornieporth-Oetting: Das Gewicht sollte langsam reduziert werden, das heißt in etwa mit einem Kilogramm pro Woche. Das ist ein realistisches Ziel, was auch ohne zu Hungern erreicht werden kann. Zu radikale Diäten sind oft schwer durchzuhalten und meist nicht von langfristigem Erfolg gekrönt.
Sport und Übergewicht, verträgt sich das überhaupt?
Tornieporth-Oetting: Bei Übergewicht muss in erster Linie darauf geachtet werden, dass die Gelenke und der Kreislauf nicht zu stark belastet werden. Am besten sind Ausdauersportarten wie Nordic Walking, Schwimmen oder Fahrradfahren geeignet. Diese sind auch besonders schonend für die Gelenke.
Wie helfen Sie Ratsuchenden?
Tornieporth-Oetting: Ich versuche, gemeinsam mit jedem Einzelnen – nach seinen individuellen Vorlieben und Verträglichkeiten – die geeignete Nahrungsumstellung zu entwickeln. Schließlich sollen die Mahlzeiten einerseits satt machen und den Körper andererseits mit allem versorgen, was er benötigt.
Wie sieht Ihr persönlicher Ernährungstag aus?
Tornieporth-Oetting: Zum Frühstück esse ich häufig ein selbst zusammengestelltes Müsli aus Getreideflocken mit Joghurt und frischem Obst. Zu Mittag esse ich gern gedünstetes, gemischtes Gemüse mit Kartoffeln und frischen Kräutern. Abends gibt es meistens Vollkornbrot mit vegetarischem Brotaufstrich oder Käse, dazu einen kleinen Rohkostteller.

Fitness-Aktionswoche

  • .Noch bis zum 26. Januar läuft die Aktion "MAZ bewegt", bei der es in verschiedenen Veranstaltungen um Wohlbefinden und Fitness geht.

Interview: Helge Treichel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg