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Kleiner Pieks kann rechtzeitig warnen

Großer Interesse am Aktionstag des Diabetikerbundes Kleiner Pieks kann rechtzeitig warnen

Der Aktionstag des Diabetikerbundes am Freitag zog das Interesse der Premnitzer auf sich. Viele, vorrangig ältere, Menschen nahmen die Möglichkeit wahr, sich auf dem Marktplatz der Stadt umfassend und aus kompetenter Quelle über die Zuckerkrankheit zu informieren.

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Kleiner Pieks: Sabine Behrendt testet den Blutzuckergehalt.

Quelle: N. Stein

Premnitz. Erna Miericke wirkt etwas geschafft, ist aber sehr zufrieden. „Alles ist reibungslos gelaufen und wir hatten wieder gut zu tun“, sagt sie am Freitag. Mit ihren Mitstreitern hatte sie auf dem Marktplatz in Premnitz viele Menschen über die Zuckerkrankheit informiert. Anlass war der Diabetiker-Vorsorgeaktionstag.

Erna Miericke ist die Vorsitzende vom Diabetikerbund Havelland und organisierte mit einem eingespielten Team bereits zum 29. Mal den Aktionstag. Gut und gerne 135 Menschen kamen in den Vormittagsstunden zu dem grünen Zelt auf dem Marktplatz, um sich vorsorglich und kostenlos auf Diabetes testen zu lassen. Und? „Das Ergebnis liegt im Bereich der Vorjahre“, versicherte Erna Miericke.

Es galt, die Interessierten zu wiegen, ihre Größe und den Bauchumfang zu messen. Dann kamen das Messen des Blutdrucks und der Blutzuckertest an die Reihe, ehe sich die Expertinnen mit den wissbegierigen Frauen und Männern zu einem kurzen Abschlussgespräch mit Auswertung setzten. Noch nicht einmal zehn Minuten dauerte der gesamte Vorsorgetest.

Die Zeit nahmen sich Premnitzer bei ihren Wochenendeinkauf auf dem Markt. Andere kamen extra wegen des Vorsorgetests, Darunter zwei Frauen aus Rathenow. Sie hatten aus der MAZ erfahren, dass sie sich beim Aktionstag in Premnitz vorsorglich auf die Volkskrankheit Diabetes Typ 2 testen lassen können. Auch von der Bundesgartenschau seien einige Besucher nach ihrem Rundgang auf dem Ausstellungsgelände und Grünpflanzeneinkauf auf dem Marktplatz zum Test gekommen, berichtet Sabine Behrendt von der Liebig-Apotheke in Premnitz. Sie war eine von neun Helferinnen im Aktionsteam.

Einige Besucher wurden mehrfach getestet, weil sie beim ersten Mal einen hohen Wert hatten, der sich dann aber im Verlauf des Vormittags normalisierte. Bei drei Personen stellte das Team einen anhaltend hohen Blutzuckerwert fest. Ihnen wurde im Abschlussgespräch eine ärztliche Behandlung empfohlen. „Sehr hoch war im Vergleich zu den Vorjahren der Anteil der Menschen, die einen erhöhten Blutdruck haben“, berichtete Erna Miericke. Fast jeder zehnte Besucher am Aktionsstand wies Miericke zufolge einen erhöhten Blutdruck auf.

Bei den nunmehr 29 Aktionstagen haben sich insgesamt 3775 Personen auf Diabetes testen lassen. Diabetes Typ 2 gilt als eine Zivilisationskrankheit. In Deutschland sollen mittlerweile schon fast 10 Prozent der Bevölkerung betroffen sein. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Diabetes zu erkranken, auf über 30 Prozent an, gab Erna Miericke zu verstehen.

Von Norbert Stein

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