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Hühner, Kaninchen und Co. in Großwudicke

Schau des Kleintierzuchtvereins Hühner, Kaninchen und Co. in Großwudicke

Zum fünften Mal stellten die Mitglieder des Kleintierzuchtvereins Rathenow/West ihre Tiere in Großwudicke aus. Schrimherr Felix Menzel übergab die Preise. Nachdem der langjährige Vereinsvorsitzende Alfred Mantau sein Amt abgegeben hat, wird im Dezember nun ein neuer Vorsitzender gewählt. Bis dahin übernimmt ein Rathenower den Vorsitz.

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Haben selbst 39 Kaninchen in Nitzahn: Besucherin Jeane Wierses mit ihrer Tochter Sharon (li.) und deren Freundin Saskia.

Quelle: Uwe Hoffmann

Großwudicke. Am Samstag und Sonntag stellten die Mitglieder des Kleintierzuchtvereins Rathenow/West zum fünften Mal ihre Tauben, Enten, Gänse, Puten, Hühner und Kaninchen in Großwudicke, im Vereinsheim des Buckower Carnevalvereins aus. „Auf dem Land halten die Menschen noch vermehrt ein paar Tiere, wie ihre Hühner, Enten, Gänse oder Kaninchen. Deshalb ist die Ausstellung hier immer gut besucht“, sagt Alfred Mantau, bisheriger langjähriger Vereinsvorsitzender.

„Aber wie viele Vereine haben auch die Kleintierzuchtvereine Nachwuchssorgen. Junge Leute gehen zur Ausbildung, zum Studium weg oder arbeiten weit außerhalb. Da fehlt die Zeit für eigene Tiere.“ Unter den Besuchern war auch Jeane Wierses mit Tochter Sharon (12) und deren Freundin Saskia (13) aus Nitzahn. „Wir haben selbst 39 Kaninchen: Deutsche Riesen. Dazu haben wir noch ein paar Enten, Hühner und einen Hund“, sagt Mutter Jeane Wierses. „Einige der Tiere kommen auch in den Kochtopf. Mit den anderen züchten wir“, ergänzt ihre Tochter Sharon, die zwei der „Riesen“ eigenverantwortlich versorgt.

Bürgermeister und Schirmherr kam mit der Familie

Auch Bürgermeister Felix Menzel (SPD), Schirmherr der Ausstellung, ging mit Frau und Kind durch die Schau, bevor er die Schirmherrenpreise überreichte. „Wir halten selbst seit 2012 Hühner. Seit diesem Jahr haben wir fünf junge Tiere“, erzählt Felix Menzel. „Zusammen mit meinen Eltern haben wir noch ein paar Schafe und Kaninchen.“ Junge Hühner beginnen im Alter von sieben, acht Monaten an Eier zu legen, sagt Ralf Gräbner, der in Großwudicke Hermelin-Kaninchen ausstellte.

Neben den Preisen des Landes- und den Ehrenpreisen des Kreisverbands gehören die drei Schirmherrenpreise des Bürgermeisters zu den höchsten Preisen. Bei den Kaninchen erhielt Alfred Mantau aus Semlin diesen Preis für seine „Hermelin Blauauge“. In der Sparte Geflügel erhielt Geertje Schönrock aus Rathenow den begehrtesten Preis für ihre „Warzenenten, perlgrau-wildfarbig“. Für seine Tauben „Pommerschen Kröpfer, schwarzgeherzt“ bekam Horst Dahlmann aus Rhinow den Schirmherrenpreis. Für die Geflügelzüchter hat die Vorbereitung auf die Weihnachtszeit schon begonnen. „Ich habe gerade einige meiner Gänse geschlachtet“, sagt Klaus-Dieter Ueberschär, der Freunde und Bekannte mit dem Weihnachtsbraten versorgt.

Neuer Vereinsvorsitzender wird am 12. Dezember gewählt

Der 1948 gegründete Kleintierzuchtverein Rathenow/West hat derzeit 20 Mitglieder aus Rathenow, Premnitz, Nennhausen, Bahnitz, Wusterwitz, dem Rhinower Ländchen und sogar ein Mitglied in Kamern. Nach gut 30 Jahren hat Alfred Mantau aus Semlin, seit 1978 Vereinsmitglied, sein Amt als Vereinsvorsitzender im Februar abgegeben. Bis zur Wahl am 12. Dezember führt der Rathenower Ralf Gräbner die Funktion aus.

Am 5. und 6. November 2016 lädt der Kleintierzuchtverein Rathenow/West zum sechsten Mal zur Vereinsschau nach Großwudicke ein.

Von Uwe Hoffmann

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