Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Klimaschutzmanager für Schönwalde

Engagement für die Umwelt Klimaschutzmanager für Schönwalde

Die Gemeinde Schönwalde-Glien will ihren Energieverbrauch bis 2030 deutlich senken. Bislang kümmerte sich der Ausschuss für Umwelt, Ordnung, Sicherheit und Landwirtschaft um die Umsetzung des Energiekonzepts – nun soll dafür ein Klimaschutzmanager eingestellt werden. An der Finanzierung könnten sich auch andere Gemeinden beteiligen.

Voriger Artikel
Falkenseer Männchen machen Furore
Nächster Artikel
Aus der Jugendabteilung zum Feuerwehrmann

Solaranlagen sind nur ein Teil des Schönwalder Energiekonzepts.

Quelle: Peter Geisler

Schönwalde-Glien. In der Gemeinde Schönwalde-Glien soll eine Stelle für das Klimaschutzmanagement geschaffen werden. Am Donnerstag berät die Gemeindevertretung über den Vorschlag und auch über die Idee sich die Stelle mit der Stadt Kremmen (Oberhavel) und der Gemeinde Wustermark zu teilen. Bürgermeister Bodo Oehme (CDU) soll beauftragt werden mit beiden Kommunen Kontakt aufzunehmen, um den Verantwortlichen den Vorschlag einer Kooperation zu unterbreiten.

Kremmen und Wustermark hatten in der Vergangenheit ebenfalls ein Energiekonzept beschlossen und kämen deshalb als Partner für eine gemeinsame Beschäftigung eines Klimaschutzmanagers in Frage.

Das Schönwalder Energiekonzept war im Juli 2015 beschlossen worden. Bislang kümmert sich der Ausschuss für Umwelt, Ordnung, Sicherheit und Landwirtschaft um die Umsetzung der Maßnahmen, doch dieser besteht aus ehrenamtlich tätigen Gemeindevertretern und Beschäftigten der Gemeindeverwaltung, die für diese Aufgabenstellung weder die Kapazitäten noch das nötige Fachwissen. Deshalb soll nun zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren ein Klimaschutzmanager eingestellt werden. Die Gemeinde würde jährlich rund 45 000 Euro kosten – entsprechend weniger, wenn sich die beiden anderen Kommunen ebenfalls beteiligen. Bis zu zwei Drittel der Kosten könnten durch Fördermittel gedeckt werden.

Mit dem Energiekonzept soll der Energieverbrauch bis 2030 jedes Jahr um ein Prozent gesenkt werden, der kommunale durch Gebäude und Strombeleuchtung, Strom und Wärme sogar um zwei Prozent. Schon bis 2020 soll in jedem Ortsteil eine Ladestation für Elektroautos und -fahrräder stehen.

Von Philip Häfner

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg