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Grüne sind Gewinner

Partei erhält zwei Sitze in Wustermark Grüne sind Gewinner

Die Gemeindevertretung in Wustermark wird künftig anders zusammengesetzt sein als bisher: Ein Drittel der Mitglieder, die am Sonntag bei der Kommunalwahl gewählt wurden, sind neue Gesichter. Zwei davon stellen Bündnis90/Die Grünen, die bislang gar nicht vertreten waren. Stärkste Kraft in Wustermark ist aber nach wie vor die CDU.

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Die Wustermarker Wahlhelfer waren fleißig.

Quelle: Jana Einecke

Wustermark. Die CDU konnte ihr Ergebnis von 2008 leicht verbessern. Die SPD dagegen musste einen Verlust von rund drei Prozentpunkten hinnehmen, kann jedoch ihre fünf Vertreter weiter halten. Stärker verlor die Linke, die einen ihrer bislang vier Sitze abgeben muss. Auch die Wustermarker Wählergemeinschaft (WWG) ist künftig nur noch mit dreien statt wie bisher mit vier Leuten vertreten. Die Einzelbewerber Marianne Skowrnowski und Hans Speer gingen leer aus.

Roland Mende, Vorsitzender der CDU Wustermark, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis seiner Partei. „Ich hatte zwar noch eine ganz andere Prognose, nämlich 35 Prozent plus x, aber so ist es auch gut“, sagte er. Er sprach sich dafür aus, weiter mit der SPD zusammenzuarbeiten. Beide Parteien hatten in der abgelaufenen Wahlperiode eine Fraktionsgemeinschaft gebildet. Auch für die Neulinge im Parlament hat Mende Sympathie übrig: „Ich komme gut mit den Grünen klar.“

Vertreten werden die Neuen vor aussichtlich von der Elstalerin Ingeborg Kalischer und dem Hoppenrader Thomas Türk. Die beiden freuten sich über ihren Einzug: „Toll, dass wir die Fraktionsstärke geschafft haben“, sagte Ortsverbandschefin Ingeborg Kalischer, die mit 267 Stimmen die meisten Grünwähler überzeugen konnte. Sie habe im Vorfeld noch befürchtet, nicht ausreichend Wahlkampf betrieben zu haben. Thomas Türk erzielte in seinem Heimatdorf Hoppenrade 12,7 Prozent, das beste Einzelergebnis bei den Grünen. „Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet“, sagte er. „Aber wenn man gewählt wird, sollte man das Mandat auch annehmen.“

Um ein Mandat ärmer ist künftig Manfred Rettke (SPD). Er bleibt in der Gemeindevertretung, verliert aber seinen Posten als Ortsvorsteher im Ortsteil Wustermark. „Das ist schade“, sagte er. Die Verluste auf Gemeindeebene habe er so nicht erwartet: „Damit müssen wir leben, aber es ist natürlich traurig.“ Rettke sprach sich für eine Fortsetzung der Koalition mit der CDU aus. Linken-Chef Tobias Bank war nicht besonders überrascht über das Abschneiden seiner Partei. „Schade, aber nicht zu ändern“, sagte er. Mit minus vier Prozent läge der Ortsverband im Schnitt, die Partei habe landesweit verloren. „Wir werden überlegen, woran es gelegen hat“, sagte er. Ähnlich entspannt sieht Harald Schöne von der WWG das Ergebnis – obwohl seiner Wählergemeinschaft jetzt ein Sitz fehlt. „Das liegt unter anderem daran, dass wir in Priort nicht vertreten sind“, erklärte er. Man habe dort seit Kirsten Kuhns Tod 2011 keinen Nachfolger gefunden.

Gremien in allen fünf Ortsteilen

Viele bekannte Namen in Wustermark
In allen fünf Ortsteilen der Gemeinde Wustermark wurden Ortsbeiräte gewählt. Viele waren bereits in der vergangenen Wahlperiode in den Gremien. Die Ortsvorsteher werden dann in den ersten Sitzungen der Gremien gewählt.

Buchow-Karpzow WWG: Harald Schöne, Regina-Maria Schöne, SPD: Christian Heideklang.

Elstal SPD: Matthias Kunze, Silas-Kerem Hunneck, CDU: Dietmar Seibt;Linke: Sabine Stoll; WWG: Jürgen Schramm

Hoppenrade WWG: Uwe Menzel, Martina Gerth; Grüne: Thomas Türk

Priort CDU: Reiner Kühn, Robert Rosenbusch; Linke: Heinz Berck

Wustermark CDU: Roland Mende, Klaus Voigt; SPD: Manfred Rettke; Linke: Steffan Tiffert; WWG: Elke Schiller

Von Jana Einecke

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