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Havelland Konjunktur: Arbeitslosenzahlen fallen weiter
Lokales Havelland Konjunktur: Arbeitslosenzahlen fallen weiter
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15:53 03.05.2017
Dank der steigenden Temperaturen wurde im Bereich Garten- und Landschaftsbau vermehrt eingestellt. Quelle: Ingo Bartussek
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Havelland

Einen neuen Rekord verzeichnet die Agentur für Arbeit mit Blick auf die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Waren im April 5590 Menschen im Havelland – also 6,6 Prozent – ohne Arbeit, sind das im Vergleich zum Vormonat rund 190 und im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar rund 940 Menschen weniger. Damit erreicht das Havelland die niedrigsten Werte seit der Wende, in der Geschäftsstelle Nauen rutscht die Quote mit 4,9 Prozent sogar erstmals unter die Fünf-Prozent-Marke.

„Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin dynamisch. Während 419 Personen aus einer Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt arbeitslos geworden sind, konnten 499 Personen eine Beschäftigung aufnehmen“, so Simone Hirschmann, Bereichsleiterin Havelland in der Agentur für Arbeit Neuruppin, die für Mai einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit prognostiziert. „Trotzdem die Quote in beiden Rechtskreisen gesunken ist, bleibt der Arbeitsmarkt weiterhin geteilt. In Rathenow liegt die Arbeitslosenquote derzeit bei 10,8 Prozent“, so Hirschmann weiter.

Arbeitslos meldeten sich im April vor allem Beschäftigte aus den Bereichen Logistik, Verkehr, Handel, Bau und den Sozialberufen. Auf der anderen Seite wurde in eben diesen Bereichen wieder eingestellt. Aufgrund der besseren Witterungsverhältnisse konnten außerdem Stellen im Land-, Forst- und Gartenbau besetzt werden. Auch für drei spanische Bewerber startete, dank einer engen Zusammenarbeit mit der zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Arbeitsagentur, im April die Arbeit in einem havelländischen Gartenbaubetrieb.

Weitere Jobs wurden im vergangenen Monat vor allem in Logistikunternehmen geschaffen. 62 Stellen waren es insgesamt. „Der große Personalbedarf kann besonders in diesem Bereich kaum oder nur unter großen Anstrengungen gedeckt werden“, so Simone Hirschmann. Ganz ähnlich die Situation im Baugewerbe: „Die Frühjahrsbelebung im Baubereich hält an, die Wiedereinstellungen arbeitslos gemeldeter Bewerber sind so gut wie abgeschlossen. Es fehlen dennoch ausreichend Fachkräfte, um alle nachgefragten Bedarfe zu decken“, sagt die Bereichsleiterin.

Von Laura Sander

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