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Konzept für Wohngebiet wird erneut geändert

Ketzin/Havel Konzept für Wohngebiet wird erneut geändert

Die erneut überarbeitete Variante des neuen Wohngebietes „Baumschulenwiese“ in Ketzin/Havel haben die Stadtverordneten jetzt gebilligt. Die mittlerweile dritte Variante der Bebauung für die 2,8 Hektar große Fläche stellte der potenzielle Investor, die Leonwert Immobilienmanagement GmbH, am Montagabend in der SVV vor.

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Die ursprünglich geplanten Viergeschosser (l.) werden nur zweigeschossig. In der Mitte des Areal entstehen Dreigeschosser.

Quelle: Architektenbüro Behrens &Heinlein

Etzin/Ketzin/Havel. Wenn das Sprichwort: „Alle guten Dinge sind drei“ auch für die Planung von Wohngebieten zutrifft, dann wird das Areal „Baumschulenwiese“ in Ketziner Zentrumsnähe ein Volltreffer. Die mittlerweile dritte Variante der Bebauung für die 2,8 Hektar große Fläche stellte der potenzielle Investor, die Leonwert Immobilienmanagement GmbH, am Montagabend den Ketziner Stadtverordneten vor, die dieses Mal im Gebäude der Feuerwehr in Etzin tagten. Am Ende votierten die Abgeordneten einstimmig für das überarbeitete städtebauliche Konzept.

Leowert-Geschäftsführer Geschäftsführer Wolfram Konow war zufrieden: „Jetzt wissen wir, woran wir sind, können loslegen. Ich denke, Mitte nächsten Jahres kann Baubeginn sein.“ Zuvor hatte Konow eingeräumt, zunächst die Wohnsituation in Ketzin und vor allem die Lage des betroffenen Areals zwischen der Rudolf-Breitscheid-Straße der Feldstraße und der Potsdamer Straße nicht richtig eingeschätzt zu haben.

In der ersten Variante war noch von 25 Einfamilienhäusern die Rede. Aber die lassen sich aufgrund der hohen Grundstücks- und Erschließungskosten wirtschaftlich nicht realisieren, so Konow. Außerdem würde eine Wohnsiedlung mit Einfamilienhäusern an der Stelle den innerstädtischen städtebaulichen Charakter Ketzins nicht unterstützen und zur Belebung der Innenstadt nur wenig beitragen. Deshalb schwenkte Leonwert auf Mehrgeschosser um. Allerdings sollen es jetzt nicht so viele Viergeschosser werden wie zunächst geplant, weil sich Anwohner gegen die hohe Bebauung ausgesprochen hatten.

Der verantwortliche Planer Egon Behrens erklärte dazu: „In dem Bereich, der an vorhandene Wohnhäuser angrenzt, werden nur Zweigeschosser gebaut. In der Mitte des Areals sollen Dreigeschosser entstehen, am äußeren Rand in Richtung der dort stehenden Garagen sollen es Viergeschosser sein.“ Inklusive des Komplexes für Betreutes Wohnen rechnet Wolfram Konow mit 120 bis 150 barrierefreien Wohnungen, wobei es eine Mischung aus Eigentum und sozialem Wohnungsbau werde. Für den Bereich des betreuten Wohnens mit Tagespflege sei man bereits im Gespräch mit einem Betreiber.

An den Details der Erschließung des neuen Wohngebietes wird noch gefeilt. Vom Grund her, so der Planes, soll der Verkehr aus Richtung Feldstraße kommend durch das Gebiet führen und dann auf die Potsdamer Straße geleitet werden.

Der potenzielle Investor stellte in Aussicht, einen Kindergarten mitbauen zu können. „Eine Kita ist vielleicht möglich“, sagte Wolfram Konow. Eine definitive Zusage dazu gab er nicht. Schon zum neuen Schul-und Kitajahr ab September fehlen laut Bürgermeister Bernd Lück (FDP) etwa 10 bis 20 Kita-Plätze. Noch ist nicht klar, wie diese Lücke geschlossen wird.

Von Jens Wegener

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