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Havelland Krach um Kickerfeld am Fichtesportplatz
Lokales Havelland Krach um Kickerfeld am Fichtesportplatz
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06:55 28.07.2016
Das Schild sagt es: Der Platz ist gesperrt. Quelle: privat
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Brieselang

Die Sommerferien haben begonnen, doch in Brieselang ist die Freude einiger Jugendlicher zurzeit arg getrübt. Grund ist die Sperrung des Bolzplatzes am Fichtesportplatz. Auch viele Eltern sind empört, auf Facebook läuft seit Tagen eine rege Diskussion. Ralf Heimann, der Fraktionsvorsitzende der IBB (Initiative für Bürgerinteresse und Bürgerbeteiligung) kann den Ärger gut nachvollziehen. Dass das Minikickerfeld geschlossen ist, sei „insbesondere wegen des Ferienbeginns nicht akzeptabel“, sagt er.

Heimann hat sich deshalb an Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU) gewandt. Dieser erklärt, dass „besonders in letzter Zeit im extremen Maße grundlegende Spielregeln nicht eingehalten“ wurden. Der Verein Grün-Weiß Brieselang habe deshalb den Platz vorerst geschlossen.

Eigentlich darf der Bolzplatz nur von Kindern bis zu einem Alter von 14 Jahren benutzt werden, und auch dann aus Lärmschutzgründen nur mit bestimmten Bällen, die beim Platzwart erhältlich sind. Allerdings seien zuletzt vermehrt ältere Jugendliche gekommen, die zum Teil aber gar nicht Fußball spielen wollten. „Musikanlagen, erhebliche Verschmutzungen, auch Alkohol- und Tabakkonsum auf dem Bolzplatz sind an der Tagesordnung“, berichtet Wilhelm Garn. Die Anwohner litten unter erheblicher Lärmbelastung; zum Teil würden sogar Zäune überstiegen und die Vorgärten betreten, um Bälle wiederzuholen, die dort gelandet sind. „Dies erfolgt nicht nur tagsüber oder wenn im hinteren Bereich Training stattfindet, sondern auch zu Zeiten, an denen der Platz geschlossen ist. Hier wird das Gelände illegal betreten“, so der Bürgermeister.

Nach Rücksprache mit dem Verein soll der Bolzplatz künftig aber zumindest tagsüber in der Zeit von 10 bis 17 Uhr wieder geöffnet werden; anschließend wird er mit einer Kette und einem Vorhängeschloss verschlossen. Garn verweist darauf, dass alle Wiesen der Gemeinde, zum Beispiel die in der Sudermannstraße, für Fußball und andere Freizeitaktivitäten zur Verfügung stünden.

Von Philip Häfner

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