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Havelland Kreis lehnt kurzfristige Lösung für Radwege ab
Lokales Havelland Kreis lehnt kurzfristige Lösung für Radwege ab
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14:40 09.03.2018
Der Radweg nach Premnitz verschwindet hier einfach. Quelle: Bernd Geske
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Milow/Premnitz

Das Bemühen einiger Vertreter von Milow und Premnitz um eine kurzfristige Markierung von Radwegen an der L 963 zwischen den beiden Orten scheint an einem vorläufigen Ende angekommen. Es wird wohl erfolglos sein. Bei einer Sanierung 2014 waren die Sicherheitsstreifen für Radfahrer entfernt worden.

Vom Landesbetrieb Straßenwesen war zu erfahren, dass das Straßenstück im Zusammenhang mit dem Neubau der Milower Brücke grundhaft erneuert werden soll. Der Planfeststellungsbeschluss soll in diesem Jahr gefasst werden. Das bedeutet, dass die Baumaßnahme im nächsten Jahr realisiert werden könnte, wenn das Land die finanziellen Mittel zur Verfügung stellt. Der Milower Gemeindevertreter Holger Schiebold (CDU), auch Mitglied des Kreistags, wollte sich damit aber nicht zufrieden geben. Als Kreistagsabgeordneter hatte er im Februar an den Landkreis die Frage gerichtet, ob kurzfristig an der L 963 die Sicherheitsstreifen angeordnet werden könnten. Das wäre die Voraussetzung dafür, dass diese vor 2018 wieder markiert werden könnten.

Landrat: Eine verkehrsrechtliche Anordnung ist nicht möglich

Vor wenigen Tagen ist ihm die ausführliche Antwort des Landkreises zugegangen. Aufgrund der wechselnden Fahrbahnbreiten könne ein durchgängiger Seitenstreifen von einem Meter Breite oder mehr nicht gewährleistet werden, teilt Landrat Roger Lewandowski mit. Eine verkehrsrechtliche Anordnung sei somit nicht möglich. Als Angebot zur Güte hatte Holger Schiebold auch angefragt, ob eine anteilige Finanzierung der Seitenstreifen durch Premnitz und Milower Land gewünscht sei. Darauf antwortet der Landrat, der Landesbetrieb Straßenwesen sei als Straßenbaulastträger zuständig.

Handlungsbedarf werde nicht gesehen, da im Zuge der Erneuerung der Havelbrücke beidseitig ein Radstreifen entsprechend Regelwerk angelegt werden solle. Nicht zuletzt hat Schiebold gefragt, ob der Kreis auf dem Straßenstück verstärkt Geschwindigkeitsmessungen durchführen könne. Eine Erhöhung der Überwachung könne nicht erfolgen, antwortet der Landkreis, weil das zu Lasten von anderen Standorten gehen würde.

Holger Schiebold ist enttäuscht. Die Straße werde gerade in der warmen Jahreszeit von vielen Schülern, Berufspendlern und Touristen mit Fahrrädern genutzt, teilt er mit. Die Gefahr, dass es zu einem Unfall kommt, sei groß. Für sich selbst müsse er jetzt aber feststellen, alles versucht zu haben, um kurzfristig zu einer Radwegmarkierung zu kommen.

Von Bernd Geske

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