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Lernen für den Feuerwehralltag

23. Ausbildungslager der Jugendwehren in Paaren im Glien zu Ende gegangen Lernen für den Feuerwehralltag

Mehr als 600 Mädchen und Jungen Beteiligten sich am diesjährigen 23. Kreisjugendfeuerwehrlagers im MAFZ-Erlebnispark in Paaren im Glien. Sie erlernten das Einmaleins der Feuerwehr und wissen nunmehr beispielsweise, was bei einer Fettexplosion zu tun ist oder wie ein Feuer gelöscht wird. Auch Knotenkunde stand auf dem Ausbildungsplan.

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Auch viele Mädchen waren unter den jungen Feuerwehrleuten. Vielleicht wird die eine oder andere später Feuerwehrfrau.

Quelle: Foto: Christiane Flechtner

Paaren im Glien. Wie lösche ich ein Feuer? Was tun bei einen Fettexplosion? Wie rettet man eine Person aus dem vereisten See? Um solche und weitere Fragen ging es von Donnerstag bis gestern im MAFZ-Erlebnispark. Dort fand das 23. Kreisjugendfeuerwehrlager statt und bot für die 620 Teilnehmer zwischen acht und 18 Jahren aus 37  Jugendfeuerwehren ein umfangreiches Programm.

„Hier bereiten wir die Kinder und Jugendlichen auf den feuerwehrtechnischen Alltag vor“, erklärte Daniel Weber, Kreisjugendwart des Landkreises Havelland. Das ist quasi schon eine kleine Ausbildung für die Zukunft, sollten sie auch den Beruf des Feuerwehrmanns erlernen wollen“, fügte er hinzu. Und beim Tag der offenen Tür am Sonnabend ab 12 Uhr konnten die Mädchen und Jungen ihren Eltern oder Freunden auch gleich zeigen, was sie bisher gelernt haben.

Denn während des diesjährigen Ausbildungslagers ging es erneut um das Einmaleins der Feuerwehr, verbunden mit Spiel und Spaß. An Ausbildungsstationen erwarben die Kinder Grundkenntnisse – von der Knotenkunde über das Erlernen von Unfallverhütungsvorschriften und die Schritte einer Wiederbelebung bis zur technischen Hilfeleistung. Ein Highlight: Die Kinder und Jugendlichen durften hautnah bei einer technischen Hilfeleistung und einer Brandbekämpfung dabei sein.

Vier Mann, darunter Daniel Weber und Michael Schmidt, Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes, haben das Lager ein halbes Jahr lang geplant. Dabei konnten sie auf viele Erfahrungen aus der Vergangenheit zurückgreifen. „Doch wir hatten noch nie so viele Teilnehmer wie an diesem Wochenende mit rund 620 feuerwehrbegeisterten Jungen und Mädchen“, sagte Weber. Es ist derzeit das größte Ausbildungslager in Brandenburg.

„Entstanden ist das Jugendfeuerwehrlager einst ganz klein in Zootzen Damm (Friesack) durch das Amt Friesack und befreundete Feuerwehren“, erklärte Michael Schmidt. „Mit 60 Kindern haben sie angefangen, und dann ist die Zahl der Teilnehmer stetig angestiegen.“ Im MAFZ fand das Lager nun schon zum vierten Mal statt.

Beim Eröffnungsappell zu beginn des Tages der offenen Tür konnte auch eine freudige Botschaft verkündet werden. Der Landkreis, das Land Brandenburg und der Bund haben es ermöglicht, neue Fahrzeuge für den medizinischen Katastrophenschutz in Höhe von knapp 900 000 Euro anzuschaffen. Dazu gehören zwei Mannschaftstransportwagen, ein Gerätewagen Sanitätsdienst sowie ein Führungsfahrzeug. Die Fahrzeugschlüssel übergab Robert Jonas, zuständig für Katastrophenschutz und zivilmilitärische Zusammenarbeit im Landkreis, an die ASB-Ortsverbände Nauen und Rathenow und die Feuerwehr Friesack.

Von Christiane Flechtner

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