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Kreisumlage soll stabil bleiben

Havelland Kreisumlage soll stabil bleiben

Den Haushaltsentwurf für 2018 hat jetzt der Landkreis Havelland vorgelegt. Die größten Steigerungen bei den Ausgaben gibt es im Bereich der Schulträgeraufgaben, bei der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie im Öffentlichen Personennahverkehr. Die Kreisumlage soll aber auch im nächsten Jahr stabil bei 44 Prozent liegen.

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In Elstal entsteht der Bahntechnologie-Campus, einer der Investitionsschwerpunkte des Landkreises. Nach Fertigstellung wird die Havelländische Eisenbahn AG dorthin umziehen, die kürzlich als Top-Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet worden ist.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Havelland. Den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr hat die Kreisverwaltung Havelland jetzt vorgelegt. Das Gesamtvolumen beträgt rund 355 Millionen Euro. „Die finanzwirtschaftliche Situation im Landkreis Havelland ist nach wie vor stabil. Ein Ausgleich des Haushaltes ist trotz stärkerer Investitionen in den ÖPNV und den Breitbandausbau gelungen“, teilte jetzt Landrat Roger Lewandowski (CDU) mit.

Der Entwurf berücksichtige die aktuellen, auf Steuereinnahmen basierenden Orientierungsdaten für das Haushaltsjahr 2018 sowie die Schlüsselzuweisungen an die Landkreise, welche das Ministerium für Finanzen des Landes Brandenburg dem Landkreis übermittelt hat, heißt es. Die Kreisumlage soll mit Blick auf die Handlungsfähigkeit der Gemeinden weiterhin bei 44 Prozent liegen.

Mit der Kreisumlage beteiligen sich die kreisangehörigen Gemeinden an der Finanzierung übergeordneter Aufgaben. „Unser Ziel war es, ohne Erhöhung der Kreisumlage die Kostensteigerungen aufzufangen, aber auch weiter in die Zukunft des Havellandes zu investieren“, so der Landrat. Die größten Steigerungen für 2018 gibt es im Bereich der Schulträgeraufgaben, bei der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie im Öffentlichen Personennahverkehr.

Zur Begründung sagt Elke Nermerich, Erste Beigeordnete: „Wir halten weiterhin an unserem Grundsatz fest, unsere Schulen zukunftsfest auszustatten.“ Gestiegene Fallzahlen sowie ein erhöhter Bedarf vor allem bei der Kinderbetreuung würden für Mehrausgaben in diesem Bereich sorgen. Auch der ÖPNV erfordere 2018 aufgrund des erweiterten Angebotes, das der Landkreis als Aufgabenträger des öffentlichen Personennahverkehrs für die Bürger derzeit schafft, zusätzliche Mittel. „Die Mehrausgaben für neue Busse, eine neue Linie und jede Menge Taktverdichtungen verbessern das Angebot des ÖPNV erheblich“, so Elke Nermerich.

Schwerpunkte der Investitionen für 2018 bilden der weitere Breitbandausbau im Landkreis, die Förderung des Bahntechnologiezentrums in Elstal sowie der Ausbau des Feuerwehrtechnischen Zentrums in Friesack. Der Haushaltsentwurf liegt nun vom 18. bis 26. September zur Einsicht in den Bürgerservicebüros aus. Am 11. Dezember wird der Kreistag darüber beraten.

Von Andreas Kaatz

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