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Havelland Kritik an Kreisdezernent Wolfgang Gall
Lokales Havelland Kritik an Kreisdezernent Wolfgang Gall
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06:25 05.10.2016
Dieser Anhänger erzürnt die Gemüter in Dallgow. Quelle: Foto: Philip Häfner
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Dallgow-Döberitz

Kreissozialdezernent Wolfgang Gall (CDU) sieht sich in seinem Wohnort Dallgow-Döberitz Vorwürfen ausgesetzt sein Bootsanhänger würde verbotenerweise auf der Triftstraße geparkt werden und dort den Verkehr behindern. Mehrere Anwohner haben sich an das Ordnungsamt und an die MAZ gewandt. „Da auf der anderen Seite der Straße auch Autos parken, ist an der Stelle oftmals Slalomfahren angesagt“, sagt Rolf Neumann. Auch Fahrer des Bürgerbusses haben sich bereits über das Hindernis beklagt. Einige Dallgower Bürger vermuten bereits, dass Gall wegen seiner Position beim Landkreis Sonderrechte eingeräumt bekommt.

Wolfgang Gall hält die Vorwürfe für unberechtigt. „Ich bewege mich hier eindeutig im Recht“, sagt der Dezernent. Zwar sei er auch schon vom örtlichen Ordnungsamt auf den Anhänger angesprochen worden. Er halte sich jedoch an die Regeln der Straßenverkehrsordnung. Tatsächlich heißt es dort: „Mit Kraftfahrzeuganhängern ohne Zugfahrzeug darf nicht länger als zwei Wochen geparkt werden.“

Gall erklärt, er würde den Bootsanhänger regelmäßig bewegen. „Das ist alles korrekt“, sagt er. Dass der Anhänger zeitweise angekettet ist, habe einen Grund: „In der Vergangenheit ist der Anhänger schon einmal schon einmal in den Graben geschoben worden“, berichtet Wolfgang Gall. Die Polizei habe ihn nachts geweckt und darauf hingewiesen; er habe dann jedoch auf eine Anzeige verzichtet.

Bis vor fünf Monaten habe der Anhänger noch auf seinem Grundstück gestanden, sagt Gall. Nachdem aber sein Auto, das an der Straße abgestellt war, von einem anderen Autofahrer zu Schrott gefahren wurde, parkt er dieses nun lieber in Sicherheit – und den Bootsanhänger stattdessen auf der Triftstraße.

Diese war erst kürzlich ausgebaut worden. Das hat dazu geführt, dass die Anwohner nicht mehr auf dem Grünstreifen parken können, sondern ihr Fahrzeug an der Straße abstellen müssen. Parkbuchten gibt es vor Ort nämlich keine.

Wolfgang Gall vermutet derweil , dass die Vorwürfe womöglich mit seiner politischen Tätigkeit und seiner Rolle als zuständiger Dezernent für die Flüchtlingsunterbringung zusammenhängt. „Das ist keine Pöbelei, sondern eine gezielte Attacke“, glaubt er. Ihm sei in Dallgow auch schon einmal vor die Füße gespuckt worden. Ernsthaft bedroht fühlt er sich nach einer Aussage aber nicht.

Von Philip Häfner

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