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Havelland Neues Büro, neue Ideen, neuer Schwung
Lokales Havelland Neues Büro, neue Ideen, neuer Schwung
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02:16 08.10.2015
Ingrid Bargel im neuen Vereinsbüro im Premnitzer Kulturhaus Fabrikenstraße. Quelle: Markus Kniebeler
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Premnitz

Der Kulturförderverein Mark Brandenburg hat unruhige Zeiten hinter sich. Nach dem Tod seines Gründers Werner Bader vor fast genau einem Jahr mussten ganz grundsätzliche Fragen geklärt werden: Wie geht es weiter mit dem Verein? Wo wird er künftig seinen Sitz haben? Was wird aus der Leserast, jener riesigen Büchersammlung, die auf Initiative Baders auf dessen Grundstück in Görne zusammengetragen worden war?

Die Antwort auf die letzte Frage kann noch nicht gegeben werden. Aber die beiden ersten Probleme wurden gelöst. Der Verein wird seine Arbeit fortsetzen und das kulturelle Leben im Westhavelland bereichern. Und er tut dies seit einiger Zeit aus einem Büro im Premnitzer Kulturhaus Fabrikenstraße.

Ingrid Bargel, Vorstandsmitglied des Vereins und dessen umtriebigste Mitarbeiterin, hat sich in dem gut 40 Quadratmeter großen Büro eingelebt. Nach dem Tod Baders und den bis heute ungeklärten Eigentumsverhältnissen in Görne musste schnell eine Lösung gefunden werden. Der neue Vorsitzende Michael Schönberg gewährte dem Verein als Übergangslösung unbürokratisch Asyl in seiner Premnitzer Firma. Und schaffte dem Vorstand so genügend Luft, eine dauerhafte Lösung zu suchen. Die ist nun mit der Anmietung des Büros von der Stadt Premnitz gefunden.

Bibliothek der Dichterstraße zieht mit um

Von der Größe ist das neue Domizil natürlich nicht mit dem Anwesen Baders zu vergleichen. Für die Leserast-Bibliothek mit ihren 20.000 Bänden reicht der Platz nie und nimmer. Aber die rund 800 Bücher der märkischen Dichterstraße – es handelt sich um eine von Bader initiierte Sammlung brandenburgischer Autoren – sollen schon bald umziehen zum neuen Vereinssitz.

Als Veranstaltungsort für Lesungen und Vorträge eignet sich das Büro nicht. Aber im Kulturhaus Fabrikenstraße gibt es Räume, die für solche Zwecke genutzt werden können. „Das passt alles sehr gut. Wir fühlen uns hier wohl“, sagt Ingrid Bargel, die sich nach den organisatorischen Herausforderungen der vergangenen Monate wieder verstärkt der Vereinsarbeit widmen will. Im November finde eine Vorstandssitzung statt, da werde man sich auch über das künftige Profil des Vereins verständigen.

Viele Ideen im Kopf

An Ideen mangelt es nicht. Lesungen soll es geben, Vorträge und Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Am 20. November etwa macht der Verein wieder mit beim bundesweiten Vorlesetag, gelesen wird in Friesack.

Neben dem Festhalten an Altbewährtem will der Verein sich aber auch an Neues wagen. Ingrid Bargel kann sich vorstellen, literarische Exkursionen anzubieten. Der Kulturförderverein habe engen Kontakt zu den wichtigen literarischen Gedenkstätten im Land Brandenburg, so Bargel. Da sei es doch naheliegend, Ausflüge zu den Wirkungsstätten märkischen Dichter anzubieten. Das Kleist-Museum in Frankfurt/Oder, das Kurt-Tucholsky Literaturmuseum in Rheinsberg oder eine der Wirkungsstätten Theodor Fontanes im Land – Reiseziele gebe es satt und genug.

Kontakt zum Verein

Der Kulturförderverein Mark Brandenburg hat seinen Vereinssitz von Görne nach Premnitz verlegt.

Das neue Büro befindet sich im 1. Obergeschoss des Kulturhauses in der Premnitzer Fabrikenstraße 7. Besucht werden kann das Büro dienstags von 10 bis 14 Uhr und nach Vereinbarung.

Kontakt über E-Mail: vorstand@kulturfoerderverein-mark-brandenburg.de

Von Markus Kniebeler

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