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Havelland Kulturzentrum feiert bald 60-jähriges Bestehen
Lokales Havelland Kulturzentrum feiert bald 60-jähriges Bestehen
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13:16 22.03.2018
Ein Foto aus der Zeit, als das Kulturzentrum gebaut worden ist. Blick über die Goethestraße. Quelle: Archiv Kulturzentrum
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Rathenow

Es wird 60 Jahre und ist noch immer das erste Haus am Platze. Das Kulturzentrum Rathenow wird sein Jubiläum mit einer großen Festwoche vom 30. September bis zum 7. Oktober feiern. Diverse Veranstaltungen sind geplant. Für drei Angebote hat der Kartenvorverkauf soeben begonnen.

Das Geburtstagsdatum ist klar vorgegeben: Am 7. Oktober, dem Tag der Republik in der DDR, war das damals Staatliches Kulturhaus genannte Objekt im Jahr 1958 eröffnet worden. Wie Sylvia Wetzel vom Kulturzentrum berichtet, war der höchste Ehrengast der Einweihung der stellvertretende Kulturminister Hans Pischner. Im Rathenower Heimatkalender schrieb der erste Kulturhausleiter Manfred Huck etwas später, mit dem Kulturhaus habe „das Stadtzentrum des neuen, sozialistischen Rathenow sein Gepräge und ein Schmuckstück“ erhalten. Die Innenarchitektur sei großzügig und modern, ohne dass der Eindruck von überladenem Luxus entstehen könnte.

Das Kulturzentrum Rathenow heute. Quelle: Markus Kniebeler

Im Theatersaal, der damals noch 794 Plätze hatte, gab das Städtische Berliner Sinfonieorchester ein Festkonzert. Einige Jahre nach der Wende musste das Haus wegen umfassender Umbauten eine schwierige Schließzeit überstehen, die viel länger dauerte als ursprünglich vorgesehen. Nach einem Gastspiel der Olsenbande am 3. Oktober 1998 schloss das Kulturhaus und unter dem neuen Namen „Kulturzentrum“ wurde es am 16. April 2004 wieder eröffnet. Die Zahl der Plätze im Theatersaal war auf 453 reduziert worden, was für die Besucher mehr Bewegungsfreiheit und Bequemlichkeit ermöglicht.

Für drei Veranstaltungen in der Festwoche werden bereits Karten verkauft. Zum Auftakt geben die Brandenburger Symphoniker am 30. September ein Festkonzert mit dem Titel „Im Fluss“. Unter der Leitung von Peter Gülke spielen sie Werke Mendelssohn, Mozart und Schumann.

Die Brandenburger Symphoniker geben zum Auftakt der Festwoche im Kulturzentrum ein Konzert mit dem Titel „Im Fluss“. Quelle: Daniel Wandke

Tickets gibt es auch schon für das Abschlusskonzert der Festwoche am 7. Oktober. Dann spielt das Salonorchester des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde im Blauen Saal ausgewählte Stücke aus Oper und Operette unter dem Motto „Dein ist mein ganzes Herz.“

Nicht zuletzt ist ein Gastspiel des bekannten Urviechs Urmel angesetzt. Am 3. Oktober bringen Die Complizen das wirrwarrwitzige Musical „Das Urmel schlüpft aus dem Ei“. Es ist gedacht für Leute ab vier Jahren und eine musikalische Version des Kinderbuch-Klassikers von Max Kruse.

Am 3. Oktober gibt es das Musical „Das Urmel schlüpft aus dem Ei“. Quelle: Inspiration

Wie Sylvia Wetzel verrät, ist für den 6. Oktober, der ein Sonnabend ist, ein großer „Tanz ins Jubiläum“ geplant. Im Blauen Saal und im Foyer wird Musik gespielt. Engagiert sind die Band „Cott’n & Corn“ und ein DJ. Alle Gäste werden Sitzplätze haben und sie können nach Lust und Laune zwischen den Etagen wechseln.

Für den „Tanz in allen Sälen“ beginnt der Kartenvorverkauf am 25. April. Von diesem Tag an werden auch die Tickets verkauft für das Potsdamer Kabarett Obelisk. Es gastiert am 5. Oktober mit dem Programm „Sternhagelvoll – Knöllchen für die Außerirdischen“.

Karten für alle Veranstaltungen im Kulturzentrum können bestellt werden unter Telefon 03385/ 51 90 51 von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr.

Festbroschüre in einer Auflage, die für alle Interessierten reicht

Wie es sich gehört, wird im Kulturzentrum schon an einem historischen Rückblick gearbeitet. Ein paar Tage vor Beginn der Festwoche soll eine Ausstellung eröffnet werden, mit der eine Rückschau auf die 60 Jahre gehalten wird. In Arbeit ist auch eine Festbroschüre, in der über die wichtigsten Geschehnisse berichtet wird. Sie soll historische Fotos, Zeitungsartikel, Dokumente und anderes mehr zeigen.

Sollte jemand aus Rathenow und Umgebung noch über Material verfügen, das zur Geschichte des Kulturzentrums passt, ist man im Hause gern bereit, die Dinge zu sichten und gegebenenfalls zu verwenden. Die Broschüre soll in einer Auflage gedruckt werden, die es allen Interessierten ermöglicht, ein Exemplar zu erhalten.

Von Bernd Geske

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