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Kulturzentrum feiert das Reformationsjubiläum

Rathenow Kulturzentrum feiert das Reformationsjubiläum

Das Kulturzentrum in Rathenow legt zum Jubiläumsjahr der Reformation eine eigene Veranstaltungsreihe auf. Der erste Beitrag dazu sind Fläschchen mit dem Kräuterlikör „Luther’s TintenkleXX“, die es seit dem 8. November im Kulturzentrum gibt. Martin Luther hatte einst auf der Wartburg mit einem Tintenfass geworfen, als ihm bei der Bibelübersetzung der Teufel erschienen war.

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Ab 8. November gibt es im Kulturzentrum Kräuterlikör-Fläschchen mit „Luther’s TintenkleXX“.
 

Quelle: Sylwet

Rathenow.  Mit einem neuen geistigen Getränk startet das Kulturzentrum Rathenow ins Jubiläumsjahr der Reformation. Am 31. Oktober 2017 wird es 500 Jahre her sein, dass Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskapelle in Wittenberg nagelte und damit den Beginn der Reformation markierte. Ab Dienstag wird deshalb im Shop des Optik-Industrie-Museums der Kräuterlikör „Luther’s TintenkleXX“ verkauft.

 Damit markiert das Kulturzentrum den Beginn seiner Beiträge zum großen Jubiläum. An der Wand seiner Kammer in der Wartburg bei Eisenach soll Martin Luther der Legende nach einen großen Tintenfleck hinterlassen haben, als ihm bei der Übersetzung des Neuen Testaments der Teufel erschien. Er hatte ein Tintenfass nach dem Doppelhörnigen geworfen.

Reihe von eigenen Veranstaltungen

Das Kulturzentrum widmet dem Reformationsjubiläum eine Reihe von eigenen Veranstaltungen. Sie beginnen erst im nächsten Jahr, aber der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. So hält am 22. März 2017 Martin Roy im Kulturzentrum einen Vortrag zum Thema „DDR-Luther-Ehrung 1983 – Wie die SED den 500. Geburtstag des Reformators vereinnahmte“. Er hat den Wandel des Luther-Bildes in der DDR untersucht.

Im Heimathaus Großderschau spricht Bettina Götze, Geschäftsführerin des Kulturzentrums, am 31. März über das Essen zu Luthers Zeiten. Ihr Vortrag hat den Titel „Herr Käthe kocht im Schwarzen Kloster oder Wie die Reformation die Essgewohnheiten veränderte“. Martin Luther hatte seine Frau Katharina von Bora, die den großen Hausstand führte, anerkennend „Herr Käthe“ genannt. Für reformierte Christen fielen damals rund 70 Fastentage weg. Nach dem Vortrag können die Besucher im Heimathaus speisen wie zu Luthers Zeiten.

Künstler zeigen Werke zur Reformation

Wenn am 6. April 2017 im Kulturzentrum die Bibelpräsentation „Gottes Wort gedruckt“ beginnt, wird zur gleichen Zeit dort auch die Ausstellung „Die Reformation im Bild Havelländer und Berliner Künstler“ eröffnet. Drei Künstler aus Berlin und vier aus dem Westhavelland zeigen Werke zum Thema. Am 21. Mai gibt der Pianist Stephan Graf von Bothmer im Kulturzentrum ein „Stummfilmkonzert“. Gezeigt wird ein Stummfilm über Martin Luther von 1927. Der Pianist spielt dazu auf dem Klavier, wie es damals üblich war – aber mit eigener Interpretation.

Von Bernd Geske

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