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Havelland Auf dem Gutshof herrschte buntes Treiben
Lokales Havelland Auf dem Gutshof herrschte buntes Treiben
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23:15 25.09.2016
Kinder der Inge-Sielmann-Grundschule boten Crepes an. Quelle: Uwe Hoffmann
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Milow

Buntes Markttreiben versprach wieder der 12. Milower Kunst- und Bauernmarkt am Samstagnachmittag auf dem Platz des Besucher-Zentrums des Naturparks Westhavelland. Das spätsommerliche Wetter zog viele Gäste an. Bunt war auch das Angebot, das von Kunsthandwerk wie herbstlicher Deko und Schmuck bis zu Angeboten für den Garten reichte. Olaf Jaster bot an seinem Stand mit Gartenpflanzen neben Aroniabeere und Jasmin auch wieder seine Kamtschatkabeere an. „Die im Aussehen und im Geschmack der Heidelbeere ähnelnden in Sibirien beheimateten Pflanze hat den Vorteil, dass sie nicht die besonderen Ansprüche an den Boden hat“, so der Rathenower. „Sie wächst, im Gegensatz zur Heidelbeere, die besonders sauren Boden benötigt, auf nahezu jedem Boden und ist, dank ihrer Herkunft, bis zu 45 Grad frostbeständig.“

Der gemischte Chor Rathenow. Quelle: Uwe Hoffmann

Uwe Hartwig hält in Marquede seine kleine Herde Zwerg-Zebus. Er bot Salami, Knacker und Schinken aus dem aromatischen Fleisch der asiatischen Rinderrasse an. Neben Obst und dem daraus gepressten Saft sowie eigenem Honig gab es an seinem Stand eine Besonderheit. Vor zwei, drei Jahren entdeckte Uwe Hartwig den Jahrhunderte alten Brauch wieder, Gemüse sauer einzulegen. „Saure Gurken oder Sauerkraut kennt jeder. Aber früher wurde alles mögliche Gemüse mit Salz und Wasser eingelegt“, so „Öko-Härti“. „Das Gemüse wird im Glas so durch Milchsäuregärung konserviert und unterstützt unsere Darmflora.

Durch die Verwendung von rohem Gemüse bleiben alle Vitamine perfekt erhalten. Es gibt nichts Gesünderes.“ Zum ersten Mal kam die Potsdamerin Rosemarie Ristau auf den Milower Markt. Ihre bunte herbstliche Deko, wie Blumengestecke aus Naturmaterialen und Blumentöpfe mit bunten Filzblüten passten ideal zum Kunst- und Bauernmarkt. Schon mehrere Male hatte Siegfried Ballerstein seinen Stand in Milow. Vor allem aus Erlenholz fertigt der Rentner seine robusten Schneidebretter für die Küche und Gartengeräte.

Das Angebot war groß. Quelle: Uwe Hoffmann

Jedes Jahr beteiligen sich die Schüler der Inge-Sielmann-Grundschule am Markt, um für ihre Klassenkasse zu sammeln. Der Teig für die frisch gebackenen Crepes ging der Klasse 3a bereits um 16 Uhr aus. „Die Erdbeerbowle ist ebenfalls schon alle“, so eine Mama am Verkaufsstand. Auch bei den Schülern und Eltern der Klasse 1a reichte der Crepes-Teig nicht viel länger.

Aber es gab ja noch frisch gebackene Waffeln. Auch der Kuchenstand des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr war um 16 Uhr fast ausverkauft. Die am Stand aushelfenden aktiven Kameraden mussten gegen 16.30 abrücken. Sie wurden zu einem Einsatz gerufen.

Das kulturelle Programm gestalteten die Musikschule Fröhlich sowie der Posaunenchor Premitz-Milow-Rathenow. „Bunt sind schon die Wälder“ sang der Gemischte Chor Rathenow unter Leitung von Heidi Dummer passender Weise. „Ich bin mit dem Markt in diesem Jahr sehr zufrieden“, sagt Ortsvorsteher Winfrid Ganzer. Die Gemeinde sowie der Kulturverein Milower Land organisieren jedes Jahr des Milower Kunst- und Bauernmarkt mit Anbietern aus der Region. Auch die Mitarbeiter des Besucher-Zentrums des Naturparks waren zufrieden. Sie boten unter anderem den frisch gepressten Apfelsaft von der Streuobstwiese des Nabu in Milow und Wurst im Glas von der Agrargenossenschaft Gülpe an.

Von Uwe Hoffmann

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