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Havelland Kunsthalle für Metallarbeiten
Lokales Havelland Kunsthalle für Metallarbeiten
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00:18 23.03.2017
Joachim Matz schilderte den Gästen in der Kunsthalle in Zachow die Entstehungsweise von „Lebensraum“ aus Siliziumbronze. Quelle: Wolfgang Balzer
Zachow

Seine Gemälde sind nicht kopierbar und können nicht gefälscht werden. Sie sind das Ergebnis einer ungewöhnlichen und weltweit einzigartigen Maltechnik. Am Sonnabend wurde in Zachow eine Kunsthalle mit Joachim Matz Werken eröffnet.

Die „Leinwand“ des international renommierten Metallkünstlers Joachim Matz (Jahrgang 1948) aus Falkensee ist eine Edelstahlplatte. „Ich zeichne die Konturen des Motivs auf eine geschweißte Edelstahlwurzel. Anschließend werden die Farben in Form verschiedener Metalle wie Schwarz- und Edelstahl, Kupfer, Bronze Silber, Titan und Gold Punkt für Punkt in das Bild eingeschrumpft“, erläuterte er die künstlerische Arbeitsweise. Zunächst stellt er rund 50 seiner Werke auf 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche der Öffentlichkeit vor. Später sollen es etwa doppelt so viele werden, informierte Matz während des Eröffnungsrundganges.

Es sind Motive aus der Architektur, auch Landschaften und Wesen aus der Mythologie, Tiere oder dekorativ gestaltet wirkende Porträts. Eines ist ihnen ebenso wie den Sitzmöbeln und den Leuchtern gemeinsam: Je nach Lichteinfall und Standpunkt des Betrachters bringen die Metallkombinationen die eigentliche Kälte des Metalls regelrecht zum Leuchten – und das in vielen Variationen. Unterstützt wird diese Leuchtwirkung durch eine ganz spezielle Bürsttechnik und durch eine großflächige Flammbehandlung am Ende des kunstschaffenden Prozesses, bei dem der Künstler bis acht Millionen Metall-Punkte setzt. Deshalb sei der zeitliche Aufwand bei der Gestaltung eines derartigen Kunstwerkes um ein Mehrfaches höher als bei jeder anderen traditionellen Maltechnik, merkte er an. Und so arbeitet Joachim Matz zwischen zwei Wochen und sechs Monaten an einem seiner Kunstwerke, die er bereits auf internationalen Ausstellungen in mehreren Ländern vorstellte. „Ich bin froh, dass mir Familie Groß speziell für diesen Zweck die Scheune großzügig hergerichtet und zur Verfügung gestellt hat“, lobte er die Zusammenarbeit mit dem Dallgower Ehepaar. Nach der Komplettierung der Exponateauswahl wird es Öffnungszeiten geben, zu denen die Kunstwerke besichtigt oder auch erworben werden können. Auch Gruppen und Schulklassen möchte der Metallmaler gerne durch seine Zachower Kunsthalle führen. Kontakt per Telefon unter (0151) 407 831 27.

Von Wolfgang Balzer

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