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Havelland Kunstverein versteigert Bilder für guten Zweck
Lokales Havelland Kunstverein versteigert Bilder für guten Zweck
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19:10 01.11.2016
Detlef Frenkel mit seinem Bild des einstigen Premnitzer Kinos „Thalia“, das es heute nicht mehr gibt. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

Der Karl-Mertens-Kunstverein Rathenow ruft auf zu einer hier neuartigen Benefiz-Aktion. Am Dienstag, dem 8. November, lädt der Verein um 18 Uhr erstmals zu einer Versteigerung in seine Stadtgalerie, Berliner Straße 1a, ein. Der gesamte Erlös ist vorgesehen für das Bündnis für Familie Westhavelland. „Die Mitglieder unseres Vereins möchten die wichtige Arbeit des Bündnisses unterstützen“, erklärt der stellvertretende Kunstvereinsvorsitzende Detlef Frenkel. Dieses Netzwerk organisiere unter anderem den jährlichen Familientag auf dem Schleusenplatz, das Kinderschutzprojekt der „Biberburgen“, Kinderweihnachtsfeiern und Integrationsprojekte für Migrantenfamilien. Nicht zuletzt müsse das Bündnis regelmäßig die Betriebskosten für seine Räume an der Berliner Straße 83 aufbringen.

Vereinsmitglieder haben 35 Bilder zur Verfügung gestellt

Wie er berichtet, haben zehn Vereinsmitglieder für die Versteigerung 35 Bilder zur Verfügung gestellt. Fast alle sind Ölgemälde, einige wenige sind gemalt in Acryl. Die Motive sind ganz verschieden – Landschaften, Stadtansichten, Tiere, Stillleben und vieles andere mehr sind zu sehen. Seit 31. Oktober werden so gut wie alle angebotenen Bilder in den Schaufenstern der Karl-Mertens-Stadtgalerie gezeigt. Die meisten Startpreise liegen bei 50 Euro, einige etwas niedriger.

Damit die Versteigerung entsprechend qualifiziert ablaufen kann, hat sich der Kunstverein professionelle Unterstützung gesichert. Als Auktionator agiert Ulrich Nickel, der als Angestellter der Stadt Rathenow dort regelmäßig die nicht abgeholten Fundgegenstände versteigert. Die Benefiz-Versteigerung des Kunstvereins leitet er aber rein ehrenamtlich, ohne Entlohnung.

Ab 13 Uhr hängen die Bilder am 8. November in der Galerie aus

Am Tag der Versteigerung können alle angebotenen Werke ab 13 Uhr in der Galerie in Augenschein genommen werden. Nicht im Blick hatten die Kunstvereinsmitglieder zu Beginn, dass am 8. November um 18 Uhr im Kulturzentrum auch der letzte historische Vortrag der Reihe „8 aus 800“ beginnt. Abgesagt wird die Versteigerung deshalb aber nicht. Weil sie auf jeden Fall bis nach 20 Uhr dauern wird, können Vortragsgäste auch noch zur Auktion kommen. Wer großes Interesse an einem Bild hat und auf den Vortrag nicht verzichten will, kann darum bitten, das Werk etwas später aufzurufen.

Von Bernd Geske

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