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Havelland Kuscheln mit Koalas
Lokales Havelland Kuscheln mit Koalas
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02:16 13.11.2015
Marc-Julien Brüggemann kuschelt auf Magnetic Islands mit einem Koala. Quelle: Workoalas
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Magnetic Islands

Seit Anfang August erkunden zwei Havelländer den australischen Kontinent (MAZ berichtete). Marc-Julien Brüggemann und sein bester Freund Johannes Huxdorf aus Nennhausen sind, wie sie sagen „im wahrscheinlich schönsten und spannendsten Land der Welt“ gelandet und haben so viel erlebt, wie noch nie zuvor in ihrem Leben. Wer glaubt, die beiden sind bisher nicht über die Grenzen des Havellandes hinaus gekommen, irrt. Der 19-jährige Marc-Julien Brüggemann hat schon als MAZ-Jugendreporter von den Paralympics in Sotschi berichtet und besuchte die ARD-Korrespondenz in New York.

Nun also Down Under. Ausgestattet mit Videokamera, Laptop und moderner Fototechnik versuchen sie, regelmäßig auf YouTube und Facebook von ihrer Reise zu berichten. Das gelingt nicht immer, denn vor lauter Abenteuern fehlt ihnen manchmal die Zeit. Diese haben sie sich aber genommen, um sich einen großen Wunsch zu erfüllen. „Das wichtigste für uns war ja, das wir Koalas sehen. Und das nicht einfach im Zoo, sondern in freier Wildbahn“, erzählt Marc-Julien. Die besten Chance dafür soll es auf der Insel Magnetic Islands geben. Dort buchten sich die beiden für ein paar Tage im Koala Village ein, erkundeten die Insel und entdeckten dabei tatsächlich in einem Baum, wonach sie gesucht hatten: einen frei lebenden Koala, an den sich eng der zuckersüße Nachwuchs kuschelte. „Wir haben aus sicherer Entfernung ein paar Bilder gemacht und uns dann stolz und glücklich von den beiden verabschiedet“, berichten die Abenteurer.

Zwei Havelländer im Paradies

Koalas zu sehen war ihnen aber nicht genug, die naturverbundenen jungen Männer wollten auch wissen, wie sich das Fell der putzigen Tiere mit den dunklen Knopfaugen anfühlt. Die Chance dazu bekamen sie in einer kleinen Station direkt auf der Insel, in der Koalas aufgepäppelt werden, die krank sind oder Jungtiere, die ihre Mutter verloren haben. Diese Tiere sind an Menschen gewöhnt und so durften die beiden Havelländer sogar einen Koala im Arm halten. „Es war unglaublich aufregend und hat alles getoppt, was wir bis dahin von Australien gesehen haben“, schwärmt Marc-Julien. Das Fell, so berichten die beiden, „ist super weich und der Koala an sich sehr ruhig und gelassen. Scheint so, als würde sie nichts stören. Das liegt wahrscheinlich an zu viel Eukalyptus, das hat nämlich eine sehr beruhigende Wirkung.“ Nur noch rund 60.000 Koalas gibt es, erzählt Marc-Julien. Allein dieser Fakt mache das Erlebnis zu einem ganz besonderen.

Johannes Huxdorf (l.) und Marc-Julien Brüggemann in Down Under. Quelle: Workoalas

Sich an einsamen, malerischen Stränden sonnen, Korallenriff schwimmen und beim Schnorcheln Riesenschildkröten und Haie beobachten, all das haben Marc-Julien und Johannes bereits erlebt. Die beiden fühlen sich „wie im Paradies“. „Die Haie haben mich am meisten beeindruckt - so viele verschiedene Arten, die es hier gibt. Anfangs denkt man, man ist in einem Film, weil alles so unwirklich aussieht: klar, bunt und viel zu schön“, beschreibt Marc-Julien das Unterwasserabenteuer.

Deutschland ist bei den Aussies beliebt

Ein Jahr lang werden die beiden mit einem Work and Travel Visa durchs Land reisen. Um sich das nächste Abenteuer zu verdienen, bieten sie selbstständig ihre Dienste im Bereich Garten- und Landschaftsbau an. „Wir haben viel gemalert - teilweise komplette Häuser von außen und innen, haben bei einer Hausbaufirma ausgeholfen und uns überwiegend um die Gärten der Familien in und um Cairns gekümmert. Dazu hatten wir 2000 Flyer verteilt“, erzählt der 20-jährige Johannes. Durch die Arbeit haben sie viele Australier kennengelernt, einige luden sie sogar zum Essen ein. Was in der Heimat los ist, erfahren die beiden Weltenbummler zum Teil aus den Nachrichten. Wie sie festgestellt haben, wird in Australien viel über Europa berichtet. Insgesamt sei Deutschland bei den Aussis recht beliebt. Die beiden Havelländer werden sicher dafür sorgen, dass das auch weiterhin so bleibt.

Eine Begegnung der besonderen Art: Diese beiden Koalabären fotografierten die Havelländer auf Magnetic Islands. Quelle: Workoalas

Von Christin Schmidt

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