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Labore für Optik-Studenten werden aufgerüstet

Brandenburg Labore für Optik-Studenten werden aufgerüstet

Für den neuen Studiengang Augenoptik/Optische Gerätetechnik an der Technischen Hochschule Brandenburg haben wieder die Vorlesungen begonnen. 15 junge Leute starten nun in das zweite Studienjahr, 13 Erstsemester fangen an. Die Studienpläne stehen fest. Entschieden werden muss aber noch über die Labore, die für Lehre und Forschung modernisiert werden sollen.

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Professor Justus Eichstädt mit einer Probe an einem Ultrakurzpulslaser, der für Oberflächenbearbeitung gerade neu aufgerüstet worden ist.

Quelle: Bernd Geske

Brandenburg/Rathenow. An der Technischen Hochschule Brandenburg haben die Vorlesungen des neuen Semesters begonnen. Der neue Studiengang Augenoptik/Optische Gerätetechnik geht nun in sein zweites Jahr. Im Erstsemester fangen nach jetzigem Stand 13 Studentinnen und Studenten an – die Einschreibefrist läuft aber noch bis Ende September. Ins zweite Studienjahr, also das 3. Semester, starten 15 junge Leute, die vor einem Jahr begannen. Die Lehrveranstaltungen für den Bereich Augenoptik finden statt in Rathenow, im Bildungszentrum der Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen. Die Optische Gerätetechnik wird vermittelt an der TH in Brandenburg/Havel.

Die Studienpläne stehen fest. Was jetzt noch geregelt werden muss, ist das Modernisieren und Anpassen der Labore. Wie Professor Justus Eichstädt, Gründungsbeauftragter für den neuen Studiengang, erklärt, ist das Fachgebiet Optik für die TH in Brandenburg indes nicht neu. Sie habe schon lange diesen Schwerpunkt. Es gebe immer noch einen Masterstudiengang Photonik. Dabei geht es um sehr vielfältige Technologien, zum Beispiel Nachrichtenübertragung, optische Messtechnik, Lasermaterialbearbeitung und optische Verfahren in der Medizin wie die Endoskopie. Für den Fachbereich Technik insgesamt seien an der TH 30 Labore vorhanden, teilt Justus Eichstädt mit. Zur Vermittlung physikalischer Grundlagen seien auch schon Labore da. Die vorhandene Technik dort werde nun überprüft, um entscheiden zu können, welche Anpassungen für den Studiengang Augenoptik/Optische Gerätetechnik vorgenommen werden sollten.

Je weiter das Studium voran schreitet, je mehr wird neu aufgebaut

„In diesem Studiengang lehren mehrere Professoren“, erklärt Justus Eichstädt, „je nachdem, welche Inhalte vermittelt werden, bestimmen sie, welche Versuche dazu gemacht werden sollen.“ Die Professoren arbeiteten alle gut zusammen. Je spezieller das Studium werde und je weiter es fortschreite, sagt er, je mehr müsse aber neu aufgebaut werden. Gegenwärtig bereite er alles für die augenoptische Gerätetechnik im 4. Semester vor, das im März beginnt. Es würden neue, moderne Geräte angeschafft. Im Oktober müssten sie bestellt werden. Er wäre aber auch sehr dankbar, teilt der Professor mit, wenn Unternehmen der Region ältere Geräte spenden würden. Diese könne man mit den Studenten auseinander nehmen, um sich deren Aufbau anzuschauen.

Ein modernes Lasersystem kann allein schon mehrere 100 000 Euro kosten. Die TH plant zudem einen Neubau, in den dann unter anderem auch die Optische Gerätetechnik mit einigen neuen Laboren einziehen soll. Die Planungsgespräche dafür laufen derzeit. Investiert werden dabei größere finanzielle Beträge. Weil Justus Eichstädt im Bereich Lasertechnik promoviert hat, wurde ihm als Professor auch die Verantwortung für diesen Bereich der TH übertragen. Dafür entwickelt er derzeit ein neues Konzept, zu dem dann auch die Laborausstattung passen muss. Wie er erklärt, müssen viele Labore sowohl für die Lehre als auch die Forschung geeignet sein. Das sei nicht immer leicht, denn bei Lehrversuchen sollen die Vorgänge für die Studenten erkennbar werden, während die Forschung eher darauf zielt, Neues herauszufinden. „Wir wollen unsere Studenten aber an Hightech heranführen“, sagt Justus Eichstädt, „sie sollen lernen, qualifiziert und sicher mit modernen Technologien umzugehen.“

Von Bernd Geske

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