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Landrat macht Radweg-Befürwortern Hoffnung

Milow Landrat macht Radweg-Befürwortern Hoffnung

Bei seinem Besuch in der Gemeinde Milower Land machte Landrat Roger Lewandowski (CDU) allen Hoffnung, die eine baldige Markierung von Radwegen auf der L 963 zwischen Milow und Premnitz wünschen. Seine Behörde werde den kürzlich eingegangenen Antrag dazu „wohlwollend prüfen“, sagte er. Schon seit 2014 werden Markierungen von den Kommunen gefordert.

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Von dieser Stelle an gibt es zwischen Milow und Premnitz keine Radwegmarkierungen mehr.

Quelle: Bernd Geske

Milow. Landrat Roger Lewandowski (CDU) hat bei seinem Besuch im Milower Land am Dienstag allen Hoffnung gemacht, die sich eine baldige Fahrbahnmarkierung für Radfahrer auf der L 963 zwischen Milow und Premnitz wünschen. Wie er auf Anfrage dieser Zeitung bestätigte, ist von beiden Kommunen ein entsprechender Antrag an die untere Verkehrsbehörde des Landkreises gestellt worden. „Wir werden diesen Antrag wohlwollend prüfen“, sagte Roger Lewandowski und erklärte, zunächst müsse aber eine Stellungnahme des Landesbetriebs Straßenwesen eingeholt werden. Es gehe auch um die Kosten.

Zum Verständnis: Das Land ist Straßenbaulastträger des Abschnitts der L 963. Deshalb muss der Landesbetrieb jedweden Baumaßnahmen daran zustimmen und er müsste grundsätzlich auch dafür die Kosten übernehmen. Weil das Land aber sowieso einen Ausbau der L 963 samt Milower Havelbrücke in naher Zukunft plant, die Gemeinde Milower Land und die Stadt Premnitz aber eine sehr schnelle Lösung wünschen, hatten sie angeboten, zwei Drittel der Markierungskosten zu übernehmen. Es gibt eine Kostenschätzung, in der als Gesamtsumme 30 000 Euro genannt sind.

Das fehlende Drittel der Kosten soll der Landkreis übernehmen

Das fehlende Drittel sollte aus Premnitzer und Milower Sicht der Landkreis übernehmen. Ob die Verwaltung bzw. der Kreistag für diese zusätzliche Ausgabe sind, wird aber erst dann ein Thema sein, wenn die genehmigungsrechtlichen Fragen positiv entschieden sein sollten. In mehreren Anläufen seit 2014 war es den Milowern und Premnitzern nicht gelungen, eine Genehmigung zu erhalten.

Bislang war man davon ausgegangen, dass Straße und Brücke sowieso ab 2018 von Grund auf erneuert werden. Von wenigen Tagen hatte die CDU aber durch eine Anfrage im Landtag heraus kommen, dass ein Baubeginn vom Land erst für „Ende des Jahres 2019 angestrebt“ wird.

„Über diese Terminverschiebung sind wir bislang nicht offiziell informiert worden“, hat Milower-Land-Bürgermeister Felix Menzel (SPD) gesagt. Er habe das Ministerium um eine Aussage gebeten, wie weit das Planfeststellungsverfahren nun wirklich sei. „Wir machen den Sachverhalt jetzt neu auf und gehen davon aus“, sagt Felix Menzel, „dass eine verkehrsrechtliche Anordnung für einen markierten Seitenstreifen möglich ist“.

Von Bernd Geske

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