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Landratswahl im Havelland: Ergebnisse und Folgen

CDU-Kandidat gewinnt, verpasst aber Quorum Landratswahl im Havelland: Ergebnisse und Folgen

Die Direktwahl des Landrats im Havelland ist gescheitert. CDU-Kandidat Roger Lewandowski hat sich zwar deutlich durchgesetzt gegen Martin Gorholt (SPD). Die erforderliche Stimmenzahl, das Quorum, hat der CDU-Politiker aber denkbar knapp verpasst. Nun entscheidet der Kreistag. Alle wichtigen Fakten zum Wahlabend auf einen Blick.

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Ein Grund, warum die Direktwahl des Landrats im Havelland scheiterte: leere Wahlkabinen.
 

Quelle: Kaatz

Havelland.  Rund 135.000 Menschen im Kreis Havelland konnten am Sonntag bestimmen, wer neuer Landrat wird. Die Havelländer waren bereits vor zwei Wochen zur Wahl aufgerufen. Weil sich im ersten Durchgang vor zwei Wochen kein Kandidat durchsetzen konnte, standen sich am Sonntag die beiden stimmenstärksten Kandidaten der ersten Wahl gegenüber: Martin Gorholt (SPD) und Roger Lewandowski (CDU). Lewandowski konnte die Wahl zwar für sich entscheiden, ist aber trotzdem nicht zum Landrat gewählt. Er verpasste die nötige Stimmenzahl, das sogenannte Quorum.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

 – Roger Lewandowski (CDU) gewann die Wahl, kam auf 19.927 Stimmen (entspricht 53 Prozent) , Konkurrent Martin Gorholt auf 17.645 (entspricht 47 Prozent).

– Die nötige Stimmenzahl von 20.175, das sogenannte Quorum, verpasste Lewandowski aber. Damit ist er nicht direkt zum Landrat gewählt.

– Nun wählt der Kreistag einen neuen Landrat. Wahrscheinlich am 20. Juni. Dann können auch die unterlegenen Kandidaten des ersten Wahldurchgangs wieder antreten.

– Die Stichwahl zwischen beiden Kandidaten war nötig geworden, weil beim ersten Durchgang am 10. April keiner von damals acht Kandidaten die absolute Mehrheit holte. Lewandowski und Gorholt waren die Kandidaten mit den meisten Stimmen und gingen in die Stichwahl.

– Gesucht wird ein Nachfolger von Burkhard Schröder, der den Landkreis über 25 Jahre führte und im April in den Ruhestand gegangen ist.

 – Die Direktwahl war 2010 in Brandenburg eingeführt worden. Weil sie bislang in einem Großteil der Fälle gescheitert ist, kommt es immer wieder zu Diskussionen über ihren Sinn. Hintergrund sind die hohen Hürden: Der siegreiche Kandidat muss mehr als 50 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen erreichen. Erforderlich ist außerdem das sogenannte Quorum: 15 Prozent aller Wahlberechtigten. Nur wenn das Quorum erreicht wird, ist ein Kandidat direkt zum Landrat gewählt.

Die Ereignisse des Wahlabends können Sie hier nachlesen:

So geht es jetzt weiter

Erneut ist eine Direktwahl zum Landrat in Brandenburg gescheitert. Einen ähnlichen Fall gab es 2013 in Teltow-Fläming. H ier gewann Kornelia Wehlan zwar die Abstimmung, aber auch sie erreichte die nötige Stimmenzahl, das Quorum, nicht. Deswegen musste der Kreistag entscheiden. Hier wurde Wehlan schließlich zur Landrätin gewählt.

Im Havelland wird der Kreistag wahrscheinlich am 20. Juni zusammenkommen, um einen neuen Landrat zu wählen. Vorher wird er am 11. Mai über die Ausschreibung der Landratsstelle entscheiden. Dann können sich auch die gescheiterten Kandidaten erneut zur Wahl stellen.

19.10 Uhr: Roger Lewandowski verpasst Quorum um 248 Stimmen

Es wurde am Ende doch noch einmal spannend. Jetzt steht es fest. Die Direktwahl des neuen Landrats vom Havelland ist gescheitert. Roger Lewandowski (CDU) konnte sich zwar mit 53 Prozent zu 47 Prozent gegen Martin Gorholt (SPD) durchsetzen. Die nötige Stimmenzahl von 20.175 verfehlte der CDU-Politiker aber um 248 Stimmen und damit denkbar knapp.

Das vorläufige Endergebnis

Das vorläufige Endergebnis

Quelle: MAZ

19.02 Uhr: Letzter Wahlbezirk wird gezählt – es wird knapp

Die Zählergebnisse kommen jetzt nicht mehr im schnellen Rhythmus wie noch kurz nach 18 Uhr. Verständlich. Denn jetzt kommt es auf jede Stimme an. Lewandowski (CDU) wird die Wahl gewinnen, das ist klar. Ob er das Quorum schafft, ist unsicher. Im letzten Wahlbezirk müssten 716 für ihn gestimmt haben. Das wird sehr, sehr, sehr, sehr knapp. Egal wie es ausgeht. Es ist ärgerlich für den Kandidaten und ärgerlich für das Instrument Direktwahl, das sich dann bei einer Landratswahl wieder nicht bewährt hat.

18.54: Es wird knapp – noch knapp 1000 Stimmen fehlen Lewandowski

Das ist eine Überraschung. Nach dem die ersten Auszählungen nicht darauf hindeuteten, rückt CDU-Kandidat Roger Lewandowski immer näher ans Quorum heran. Ihm fehlen aktuell knapp 1000 Stimmen. Noch zwei Bezirke müssen ausgezählt werden.

18.47 Uhr: Auszählung nährt sich dem Ende

Die Auszählung ist fast zu Ende und es könnte tatsächlich doch nochmal spannend werden. Roger Lewandowski liegt weiter vorne und rückt mit seiner Stimmenzahl immer näher an erforderliche Stimmzahl heran. Aktuell haben 18.765 Wähler für ihn gestimmt. Er muss am Ende aber auf 20.175 Stimmen kommen. Noch müssen 8 Wahlbezirke ausgezählt werden. Sind darunter stimmenstarke Bezirke könnte es vielleicht noch reichen für Lewandowski. Der SPD-Kandidat Martin Gorholt muss sich unterdessen wohl mit einer Niederlage abfinden. Er konnte den Rückstand, den er aus dem ersten Wahldurchgang vor zwei Wochen mitbrachte, nicht aufholen.

18.39 Uhr: Lewandowski fehlen noch 2969 Stimmen

Um die Direktwahl zu gewinnen, muss ein Kandidat 20.175 Stimmen erhalten. Das erscheint nach jetzigem Stand unrealistisch. Dem Führenden Roger Lewandowski (52,3 Prozent) fehlen dazu fast 3000 Stimmen. Viele größere Wahlbezirke sind bereits ausgezählt. Von 211 Bezirken sind bereits 200 ausgezählt. Es wäre eine Überraschung und ein äußerst knappes Ergebnis, sollte das Quorum noch erreicht werden.

18.32 Uhr: 190 von 211 Bezirken ausgezählt

Etwa eine halbe Stunde nach dem die Wahllokale geschlossen wurden, sind fast alle Stimmen ausgezählt. Demnach kommt Roger Lewandowski von der CDU auf 15.737 Stimmen, SPD-Kandidat Martin Gorholt auf 14.364 Stimmen. Da fast alle Stimmen ausgezählt sind, kann man von zwei Dingen ausgehen. Lewandowski wird die Wahl gewinnen, aber das Quorum verfehlen. Lewandowski müsste 20.175 Stimmen erreichen.

18.30 Uhr: Fast alle Stimmen ausgezählt – CDU-Mann wird gewinnen

Jetzt sind fast alle Stimmen ausgezählt, der Sieg des CDU-Kandidaten Roger Lewandowski scheint fast sicher. Trotzdem muss er mit einer Niederlage leben. Das Quorum (20.175 Stimmen) wird er verfehlen. Damit ist er nicht direkt gewählt und muss darauf hoffen, dass er im Kreistag zum Landrat gewählt wird.

18.25 Uhr: CDU-Mann führt weiter, Quorum wird wohl verfehlt

Zwei Drittel der Wahlbezirke ist ausgezählt. Altes Bild: CDU-Mann Lewandowski führt (53 Prozent) vor Gorholt (SPD, 47 Prozent). Aber Lewandowski kommt erst auf knapp 12.000 Stimmen. Rechnet man das hoch, wird er das Quorum wohl verpassen. Damit wäre die Direktwahl gescheitert. Weitere Infos dazu im Kasten.

Das Quorum

Wer bei direkt zum Landrat gewählt werden will, muss zwei Voraussetzungen erfüllen:

1. mehr als 50 Prozent der Wählerstimmen erzielen.

2. das sogenannte Quorum muss erreicht werden. Dazu müssen mehr als 20.175 Stimmen erreicht werden.

Wird das Quorum verfehlt, ist die Stich- bzw. Direktwahl gescheitert. Dann muss der Kreistag über den Landrat entscheiden. Eine Wahl könnte am 20. Juni sein. Dann dürften auch die unterlegenen Kandidaten wieder antreten.

18.17 Uhr: Erster Trend verfestigt sich, CDU-Kandidat führt

Rund 20 Minuten sind die Wahllokale geschlossen, rund die Hälfte der Stimmbezirke ist ausgezählt. Ein Trend verfestigt sich: CDU-Kandidat Roger Lewandowski führt vor dem SPD-Kontrahenten Martin Gorholt kann damit seine leichte Favoritenstellung untermauern. Lewandowski kommt auf 8064 Stimmen (entspricht 52,3 Prozent), Gorholt auf 7348 Stimmen (47,7 Prozent).

18.11 Uhr Auszählung läuft schnell – 33 von 211 Bezirken gezählt

Die Auszählung scheint fix zu gehen. Und es scheint den erwartet knappen Ausgang zu geben. Jetzt führt CDU-Kandidat Roger Lewandowski knapp. Es geht um rund 100 Stimmen.

18.06 Uhr: Wahllokale geschlossen – erstes Zwischenergebnis

Nach 8 von 211 ausgezählten Wahllokal liegt Martin Gorholt (SPD) knapp vorne. Eine Tendenz ist das aber noch nicht. Spannend ist vor allem die Frage, ob ein Kandidat das Quorum erreichen kann. Die geringe Wahlbeteiligung um 14 Uhr deutet nicht darauf hin.

Alles Wichtige zum Nachlesen:

 – CDU gewinnt, Stichwahl am 24. April 2016 – so war der erste Wahltag

 – Die wichtigsten Antworten zur Landratswahl

 – Das sagen die Verlierer-Parteien zur Stichwahl

Geringe Wahlbeteiligung bis zum Nachmittag

 Um 14 Uhr war die Wahlbeteiligung mit 13,81 Prozent noch sehr gering, vor 14 Tagen waren es noch 22,16 Prozent. Bei den Stichproben, die Kreiswahlleiter Lothar Marquardt am Nachmittag gezogen hat, ragte Nauen negativ heraus. Das Wahllokal in der Käthe-Kollwitz-Grundschule kam zu diesem Zeitpunkt nur auf 7,1 Prozent. Das erste Mal waren bis 14 Uhr noch knapp 20 Prozent zur Wahl gegangen. „Das ist der Spitzenreiter nach unten“, so der Kreiswahlleiter. Am besten schnitt Premnitz im Westhavelland ab. Mit 28,38 Prozent lag die Zahl der abgegebenen Stimmen am Nachmittag nur etwas unter dem Wert zwei Wochen zuvor (34,16 Prozent). Die recht hohe Zahl im Vergleich zu allen anderen Orten liegt aber auch darin begründet, dass die Menschen dort zeitgleich zur Bürgermeisterstichwahl aufgerufen sind.

Bislang sah es in den Naunener Wahlkabinen leider so aus – gähnende Leere

Bislang sah es in den Naunener Wahlkabinen leider so aus – gähnende Leere.

Quelle: Kaatz

Ansonsten sind die Prozentzahlen in der Regel nahezu halbiert. So gingen im Stichprobenwahllokal in Brieselang (Oberschule) bis 14 Uhr nur 10,81 Prozent zur Wahl (22,08 Prozent), in Ketzin/Havel 12,44 Prozent (19,59), in Falkensee 12,09 Prozent (17,69), im Wustermarker Ortsteil Elstal 10,43 Prozent (19,06), in Dallgow 9,58 Prozent (16,96), in Rathenow 18,72 Prozent (25,12), in Friesack 10,92 Prozent (20,55), in Rhinow 9,74 Prozent (19,59) und im Amt Nennhausen 19,53 Prozent (23,80).

Spannende Wahl wird erwartet

Es dürfte nicht nur spannend werden, wer die Wahl gewinnt, sondern auch, ob das Quorum erreicht wird. Der Wahlsieger ist nur dann direkt zum Landrat gewählt, wenn er 1. mehr als 50 Prozent der Stimmen holt und 2. das sogenannte Quorum erfüllt. Er muss 20.175 Stimmen auf sich vereinen. Wird diese Stimmenzahl nicht erreicht, ist die Direktwahl gescheitert und der Landrat wird dann am 20. Juni im Kreistag gewählt.

Alle wichtigen Fragen zur Landratswahl beantworten wir hier.

Ein Kandidat geht mit leichten Vorteilen in die Wahl

Der CDU-Kandidat Roger Lewandowski dürfte mit leichten Vorteilen in die Wahl gehen. Er gewann den ersten Durchgang vor zwei Wochen knapp vor dem SPD-Politiker Martin Gorholt. Der Vorsprung betrug damals etwas mehr als 2000 Stimmen.

So sieht es in den Wahllokalen aus: Falkensee

Bis zum Mittag war die Wahlbeteiligung in vielen Wahlbüros jedoch ernüchternd. „Jetzt ist es fast Mittag und wir haben nur knapp halb so viele Wähler, wie noch vor zwei Wochen um die gleiche Zeit. Aber es ist ja schließlich noch bis 18 Uhr Zeit – hoffen wir das Beste“, so Wahlhelfer Thomas Neugebauer in der Falkenseer Immanuel-Kant-Gesamtschule optimistisch.

Maria Hinrichs lässt sich ihr Recht auf Mitbestimmung nicht nehmen

Maria Hinrichs lässt sich ihr Recht auf Mitbestimmung nicht nehmen.

Quelle: Sander

„Eine Wahl ist eine Wahl und die muss man zu Ende bringen. Alles andere wäre Bequemlichkeit und eine Gefahr“, so Wählerin Maria Hinrichs aus Falkensee bestimmt. Sie hätte sich ihr Recht auf Mitbestimmung nicht nehmen lassen, schließlich entscheidet der Kreistag über den neuen Landrat, sollte das Quorum nicht erreicht werden. Dann doch lieber selber entscheiden, findet die Falkenseerin.

Auch im Wahllokal 33 in der Kita „Villa Kleeblatt" in Falkensee-Finkenkrug waren um 10. 30 Uhr erst knapp 10 Prozent der Stimmen abgegeben worden.

Eine der jüngsten Wahlhelferinnen in der Gartenstadt ist wohl die 16 Jahre alte Lisa Großmann, die ihren Sonntag freiwillig in der Diesterweg-Grundschule verbringt.

Heiko Kohl, Pressesprecher des Bündnis90/die Grünen an der Wahlurne in der KIta „Villa Kleeblatt“

Heiko Kohl, Pressesprecher des Bündnis90/die Grünen an der Wahlurne in der KIta „Villa Kleeblatt“.

Quelle: Kohl

Nauen

Auch in Nauen deutet sich eine recht niedrige Wahlbeteiligung an. Und das obwohl in der Nauener Graf-Arco-Schule die ersten Wähler bereits um 7.30 Uhr ihren Wahlgang erledigen wollten. Hier machten die Wahlhelfer jedoch keine Ausnahme und öffneten das Wahllokal pünktlich um acht. Der erste Wähler stand dann aber auch gleich um 8 Uhr vor der Tür, weil er anschließend zur Arbeit musste.

Wahllokal in der Graf-Arco-Schule in Nauen

Wahllokal in der Graf-Arco-Schule in Nauen

Quelle: Kaatz

Gegen 13 Uhr betrug in den beiden Wahllokalen der Arco-Schule die Zahl der Wähler nur etwa die Hälfte gegenüber des ersten Durchgangs vor 14 Tagen. 43 beziehungsweise 69 Frauen und Männer hatten bis dahin gewählt. Beim ersten Wahlgang war mit jeweils gut 32 Prozent der Anteil der AfD-Wähler recht hoch, von denen vermutlich ein Großteil am heutigen Stichwahltag zu Hause bleibt. Noch höher war der AfD-Anteil am 10. April jedoch in der Lindenplatz-Schule mit rund 37 Prozent. Dort gaben bis 13 Uhr nur 43 von insgesamt 738 Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Aber auch in der Käthe-Kollwitz-Schule war die Zahl der Wähler deutlich niedriger, als am Sonntag vor zwei Wochen. Gaben damals 184 Nauener ihre Stimme ab, waren es heute bis 14 Uhr nur 68. Wahlleiterin Andrea Bublitz sprach davon, dass es doch allgemein recht ruhig sei. Vorkommnisse gab es bisher keine.

Bislang sah es in den Naunener Wahlkabinen leider so aus – gähnende Leere

Bislang sah es in den Naunener Wahlkabinen leider so aus – gähnende Leere.

Quelle: Kaatz

Wählen war in Nauen auch Ursula Rehberg. Sie wollte es auf keinen Fall versäumen, ihren Kandidaten zu unterstützen. Wählen ist für Sie selbstverständlich. „Meckern kann hinterher jeder“, sagte sie. Ähnlich sieht es Detlef Schwarz. „Wenn ich nicht wählen gehe, wär es das Schlechteste, was man machen kann. Ich möchte meine Interessen wahrnehmen. Wenn man das aus der Hand gibt, ist es schade.“

Friesack

Der Amtsbereich Friesack macht bei der zu erwartenden schlechten Beteiligung keine Ausnahme. Die Wahlbeteiligung ist sehr schlecht“, sagte Wahlleiter Jan-Per Michael. So gingen im Wahllokal Friesack II, der in etwa den südlichen Bereich der Stadt umfasst, von den 971 Wahlberechtigten bis 14 Uhr gerade einmal 106 wählen. Vor 14 Tagen waren es immerhin 200.

Dallgow

Im Wahllokal in der Dallgower Kita Koboldland lag die Wahlbeteiligung gegen 14 Uhr bei unter 20 Prozent.

Trotz der schlechten Wahlbeteiligung – gute Stimmung in der Kita Koboldland in Dallgow

Trotz der schlechten Wahlbeteiligung – gute Stimmung in der Kita Koboldland in Dallgow.

Quelle: Kohl

Paulinenaue

„Es sind bisher etwas mehr Wähler als ich erwartet habe“, sagt Wahlvorsteher Dieter Czerniak. Trotzdem liegt auch in Paulinenaue die Wahlbeteiligung niedriger als bei der Wahl vor 14 Tagen. Etwas mehr als 20 Prozent betrug sie am Nachmittag, 171 von 770 Wahlberechtigten. Beim ersten Wahlgang waren es rund 40 Prozent am Ende des Tages. Wie Czerniak sagt, seien am heutigen Sonntag auch einige Jungwähler darunter gewesen.

Wahllokal in Paulinenaue

Wahllokal in Paulinenaue.

Quelle: Kaatz

Zu den Wählern, die am Sonntag ins Wahllokal in die Feuerwehr gekommen sind, gehört auch Johanna Pätzig. „ich gehe generell wählen“, sagt sie zu ihrer Motivation - auch um der braunen Richtung nicht das Feld zu überlassen. Aber auch zur Landratswahl war es für sie keine Frage, wählen zu gehen - nicht nur, um damit ihren Wunschkandidaten zu unterstützen.

Infos rund um die Wahl finden Sie hier.

 

Von MAZonline

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