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Lars Krause (Die Partei) will antreten

Landratswahl im Havelland Lars Krause (Die Partei) will antreten

Lars Krause (Die Partei) will’s noch einmal wissen. Er hat angekündigt, bei der Landratswahl am 20. Juni im Kreistag Havelland anzutreten. Krause wollte schon bei der Direktwahl mitmachen, durfte aber nicht, weil er nicht genug Unterstützungsunterschriften zusammenbekam. Da die Direktwahl scheiterte, sieht Krause eine neue Chance.

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Lars Krause will es wissen.

Quelle: privat

Falkensee. Noch ist nicht klar, wie viele Kandidaten insgesamt antreten werden, wenn am 20. Juni letztlich der Kreistag Havelland den neuen Landrat bestimmen soll. Bisher war nur bekannt, dass der jetzige Vize-Landrat Roger Lewandowski (CDU) dabei ist. Er hatte in den beiden Durchgängen der Direktwahl am 10. und 24. April jeweils die meisten Stimmen geholt, war aber beide Male am Quorum gescheitert.

Deshalb müssen jetzt die Kreistagsmitglieder ran. Diese werden wahrscheinlich auch auf den Bewerber Lars Krause treffen. Der Landesvorsitzende von Die Partei und Jurist aus Falkensee gab am Freitag bekannt, dass er antreten wolle und seine Bewerbung einreichen werde. Dies ist ab dem 11. Mai möglich, wenn der Kreistag die nötige Ausschreibung beschlossen hat. „Ich bin auf jeden Fall dabei“, so Krause. Nachdem der Wähler sich gegen alle der ’angebotenen’ Kandidaten für den Posten des Landrats ausgesprochen haben, werde ich meinen Hut in den Ring werfen, so Krause. Er wollte auch schon bei der Direktwahl dabei sein, durfte aber nicht antreten, da er nicht die nötigen Unterstützerunterschiften zusammenbekommen hatte. Das Verfahren bezeichnete er als diskriminierend für kleinere Parteien.

Während sich Die Partei – ein Zusammenschluss unter Vorsitz des Publizisten und Satirikers Martin Sonneborn – in Stellung für die Landratswahl bringt, sind andere Parteien noch auf der Suche. Die SPD, deren Kandidat Martin Gorholt, dem CDU-Mann Lewandowski zweimal unterlag, prüft nach Aussagen dieser Woche gegenwärtig alle Optionen für die Kreistagswahl. Offen ist, ob Gorholt nochmals antritt. Ob Grüne und Die Linke eigene Leute ins Rennen schicken, ist ebenfalls unklar.

Von Anke Fiebranz

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