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Havelland Laufspaß trotz Eiseskälte
Lokales Havelland Laufspaß trotz Eiseskälte
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13:34 18.03.2018
Gute Stimmung gehört zum Lauf der Sympathie einfach dazu – auch bei Minusgraden. Quelle: Tanja M. Marotzke
Falkensee/Spandau

Mütze, Handschuhe und ein schützendes Tuch vor Mund und Nase gehörten am Sonntag für viele der knapp 2000 Starter des 29. Laufs der Sympathie zwischen Falkensee und Spandau zur Grundausstattung. Temperaturen von Minus ein Grad und eisiger Wind ließen die Starter vor der Falkenseer Stadthalle bibbern. Punkt 11 Uhr fiel der Startschuss, für den 10 Kilometer langen Kurs bis zum Spandauer Rathaus.

Mehr als 2000 Läufer trotzen Minusgraden und eisigen Temperaturen beim Lauf der Sympathie zwischen Falkensee und Spandau. Auf Handschuhe und eine warme Mütze wollte am Sonntag kaum ein Läufer verzichten.

Für viele Starter ist der Lauf der Sympathie inzwischen ein fester Termin im Kalender, es kommen aber auch jedes Jahr Neulinge dazu. So auch Konstantin Jahr aus Spandau. „Ich habe mit dem Laufen ursprünglich angefangen, weil ich abnehmen wollte, dann wurde es zur Leidenschaft“, erzählte er. Inzwischen trainiert der 32-Jährige täglich und hat auch einen Laufpartner mit dem er immer mal wieder an Laufveranstaltungen teilnimmt. „Heute bin ich aber auf mich allein gestellt“, so Jahr. Die größte Herausforderung war für ihn am Sonntag das Wetter. „Man wärmt sich auf, kühlt durch den Wind aber total schnell wieder aus, das ist schon ein Problem“, erzählte er.

Laufstrecke für viele keine Herausforderung

Ähnlicher Meinung war Dieter Stahl aus Falkensee. „Die Strecke an sich sollte nicht das Problem sein, sondern vielmehr die Kälte.“ Der 77-Jährige hat 1984 mit dem Laufen begonnen und legt auch heute noch etwa 35 bis 40 Kilometer in der Woche zurück. „Ich bin 2011 nach Falkensee gezogen und nehme seither jedes Jahr am Lauf der Sympathie teil“, sagte er.

Trotz Kälte ließen sich viele Läufer nicht abschrecken. Quelle: Tanja M. Marotzke

Der größte Volkslauf der Region zieht nicht nur Sportler aus der Gegend an. Die Laufgruppe Teuto Run und Fun mit ihrem Maskottchen Funny, einem quietschgrünen Frosch, kommt aus Bielefeld und ist schon das vierte Mal in Falkensee dabei. „Wir sind gerade in Berlin im Trainingscamp und legen uns diesen Termin immer so, dass wir am Lauf teilnehmen können“, erklärte Sonja Kley. Für die 16-köpfige Truppe stehen dabei nicht unbedingt sportliche Höchstleistungen im Mittelpunkt. „Wir wollen keine Spitzenzeiten erlaufen, dafür sind wir auch schon etwas zu alt, aber im Laufe der Jahre haben wir natürlich viele Leute kennengelernt die wir hier wiedertreffen“, so Kley.

Neben dem Laufen steht das Gemeinschaftsgefühl im Mittelpunkt

Denn auch Geselligkeit und gute Laune gehören zum Lauf der Sympathie. Für ordentlich Stimmung am Start sorgte dabei auch die bunte Trommelgruppe Sambakids. Neben den Einzelläufern gingen beim Lauf der Sympathie auch 26 Staffeln an den Start. Allein fünf kamen vom Nauener Leonardo-da-Vinci-Campus. Für die Jungen und Mädchen im Alter zwischen acht und 14 Jahren ist der Lauf einer der Höhepunkte des Jahres. „Ich denke, unsere Schüler sind sehr gut vorbereitet, nur die Kälte könnte ihnen etwas zu schaffen machen“, sagte Sportlehrer Christian Sander.

Bester Läufer kommt aus Düsseldorf

Die Temperaturen waren in der Tat ein Problem. „Wegen des Wetters aber auch der Grippewelle haben in diesem Jahr einige Starter abgesagt,dennoch hatten wir schon im Vorhinein knapp 1900 Anmeldungen“, erklärte Dorit Tscherner, Bereichsleiterin Leichtathletik beim TSV Falkensee. Damit sich die Sportler nach ihrem Lauf gleich wieder warm anziehen konnten, wurden ihre Sachen mit vier Lkw direkt zum Spandauer Rathaus gefahren. Schnellster Läufer war übrigens Phlipp Baar (Jahrgang 1992) vom ART Düsseldorf. Er kam nach 32 Minuten und 24 Sekunden ins Ziel.

Von Danilo Hafer

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