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„Laut & Bunt“ Festival am 23. Juli im Optikpark

Rathenow „Laut & Bunt“ Festival am 23. Juli im Optikpark

Dass nach der Zwangspause im Buga-Jahr nun wieder das „Laut & Bunt“ Festival in Rathenow steigt, ist vor allem vier jungen Frauen zu verdanken. Sie haben sich in den letzten Monaten viel Mühe gemacht, um am 23. Juli die größte Bühne der Stadt im Mühlenhof des Optikparks mit Rock, Punk und Hip Hop zu beleben.

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Johanna Lemmel und Maria Beyer organisieren mit Hilfe des Jugendkoordinators Tilo Windt (v.l.) und weiteren Helfern das „Laut & Bunt“ Festival.

Quelle: Ch. Schmidt

Rathenow. Immer wieder heißt es, in Rathenow werde wenig für die Jugend getan. Veranstaltungen würden sich häufig an ein deutlich älteres Publikum richten und das jüngere Publikum werde vernachlässigt. Dem entgegen steht seit vielen Jahren das Laut und Bunt Festival, eine Veranstaltung von jungen Menschen für junge Menschen – mitten im Sommer, unter freiem Himmel bei kostenlosem Eintritt.

2008 fand die erste Auflage statt, finanziert über Spenden und Fördermittel. Seither ist das Laut und Bunt Festival auf Rathenows größter Bühne im Mühlenhof des Optikparks zu Hause. Dort soll es nach der Zwangspause im Buga-Jahr auch 2016 wieder stattfinden.

Vier junge Frauen stellen das Festival auf die Beine

Am 23. Juli soll bei hoffentlich bestem Wetter wieder zu Rock, Pop, Hip Hop und Punk getanzt und gefeiert werden. Passend zum 800. Geburtstag Rathenows und der achten Auflage des Festival heißt es in diesem Jahr „Laut und Bunt 8.00“. Bisher haben mehr als 150 Gäste auf der Facebook-Seite der Veranstaltung ihr Kommen zugesichert. Für die Organisatoren ist zu hoffen, dass es deutlich mehr werden, denn sie haben sich seit November viel Mühe gemacht, um das Festival auf die Beine zu stellen.

Dabei mussten sie nicht nur mit einem geringeren Budget auskommen – statt wie bisher 10 000 Euro stehen dieses Mal 7000 Euro zur Verfügung. Erschwerend hinzu kam der Umstand, dass die Teammitglieder inzwischen alle nicht mehr in Rathenow leben und von 16 aktiven Mitstreitern nur noch vier übrig sind. Maria Beyer, Johanna Lemmel, Julia Schmidt und Ulrike Wilke ist es zu verdanken, dass es 2016 wieder laut und bunt wird.

Musik, Fußball und eine bewegende Ausstellung

Sieben Bands haben sie gebucht, darunter zwei aus Rathenow sowie zwei mit Rathenower Beteiligung. Die Lokalmatadore der Gruppe Villa Hagenstraße, die sich eigentlich als Band aufgelöst hatten, werden für das Festival sogar eine Reunion starten. Vielen bekannt dürfte auch die Gruppe Mehrweg sein, die mit gecoverten Rocksongs, ordentlichen Gitarrenriffs und sympathischer Coolness das Publikum auf diversen Veranstaltungen in der Region begeistern.

Neben der Musik wird es auch wieder sportlich zugehen. Die Kreissportjugend Havelland organisiert ein Multikulti-Fußballturnier. Zudem haben sich die vier Organisatorinnen noch etwas Besonderes ausgedacht: Eine Ausstellung, die die Festivalbesucher in das Leben von sechs geflüchteten jungen Menschen eintauchen lässt. In kurzen, bewegenden Interviews erzählen die „Neu-Havelländer“ aus Somalia, dem Irak, Pakistan, Syrien und Serbien ihre persönliche Geschichte. Damit bekommt das Festival auch wieder eine politische Note.

Um all das auf die Beine zu stellen haben Maria Beyer und ihre Mitstreiter acht Fördermittelanträge geschrieben und um Spenden geworben, Anfang dieser Woche kam die letzte Zusage. Nun sollte einem tollen Festival nichts mehr im Wege stehen. Bleibt zu hoffen, dass viele Jugendliche das Angebot annehmen.

„Laut und Bunt 8.00“ im Rathenower Jubiläumsjahr

Am 23. Juli öffnen sich um 16 Uhr die Tore zum Mühlenhof für das 8. Laut und Bunt Festival.

Auf der Bühne dabei sind in diesem Jahr die Bands Villa Hagenstraße und Mehrweg aus Rathenow.

I am Jerry aus Sprockhövel spielen Indie Elektro Rock und Hip Hop, Radio Havanna aus Suhl Punkrock.

Dabei sind auch Quint and the Sharks aus Greifswald und Wallbreaker aus Brandenburg/Havel.

Das Festival endet wieder um Mitternacht im Mühlenhof und klingt mit einer Aftershow Party in der Musikbrauerei aus.

Ein kostenloser Shuttle bringt die Gäste vom Optikpark zur Musikbrauerei.

Von Christin Schmidt

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