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Havelland Lavendelkekse für die Leser
Lokales Havelland Lavendelkekse für die Leser
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14:19 30.07.2013
Falkensee/ Brieselang

Als mit 13 Jahren der Entschluss zum Buch fiel, legte sie enthusiastisch los. In kurzer Zeit hatte sie die ersten 20 Seiten geschrieben, doch dann kam die "Null-Bock-Phase", wie sie sie nennt. Zwei Jahre lang lag das Manuskript in der Schublade, dann fiel es ihr wieder in die Hände. An Wochenenden und in den Schulferien schrieb sie die insgesamt 222 Seiten über den zehnjährigen Ben, den Kräuterlehrling.

Der verliert früh seinen Vater. Eines Tages wird er durch einen Zufall in eine Parallelwelt gezogen, in der er langsam wieder zu sich selbst findet. "Als er die Fabelwesen sieht, kommt auch wieder seine eigene Meinung zum Vorschein", sagt Carina Troxler. Sie hat früher selbst viele Fantasie-Geschichten gelesen und findet es wichtig, dass Kinder nicht nur realistisch denken, sondern auch an ihre Träume glauben.

Ihre persönlichen Träume sind klar. "Momentan bin ich darauf eingestellt, Journalistin zu werden", sagt sie. Neben ihrem Germanistik- und Kommunikationswissenschafts-Studium in Jena arbeitet sie seit 2009 auch für die Jugendseite "Willi" der Märkischen Allgemeinen. "Ich bin vielseitig interessiert, und im Journalismus darf man neugierig sein", begründet sie ihren Traum.

Die jungen Leser müssen auch neugierig sein, denn bevor sie das Buch veröffentlichen durfte, musste sie 150 Vorbestellungen sammeln. "Es ist schwierig jemanden dafür zu begeistern ein Buch vorzubestellen, das er nicht mal durchblättern kann", erzählt sie.

Beim Papierfresserchens-Verlag ist das allerdings gang und gäbe. "In erster Linie ist es unser Anliegen den jungen Autoren eine Plattform zu bieten", sagt Raphael Milker, der Pressesprecher des Verlags. Carinas Manuskript hatte den Verlag schnell überzeugt, die Idee zur Geschichte war außergewöhnlich und ihr Schreibstil gefiel. "Wir achten darauf, dass wir gerade unseren jungen Autoren nicht den Stil kaputt machen", erklärt Raphael Milker die Intention des Verlags.

Doch trotz der guten Idee und dem passenden Schreibstil dauerte es ein Jahr, bis sie die 150 Vorbestellungen zusammen hatte. Dafür warb sie bei Bekannten für ihr Buch und hielt Lesungen in Schulen und Bibliotheken. Zu denen brachte sie meist selbstgebackene Lavendelkekse mit, als Kräuter-Kostprobe für die Leser.

Von Stephan Henke

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