Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Leere Kinos und Straßen: Fußballmuffel lieben die WM!
Lokales Havelland Leere Kinos und Straßen: Fußballmuffel lieben die WM!
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:22 14.06.2018
MAZ-Redakteur Joachim Wilisch Quelle: Friedrich Bungert
Anzeige
Rathenow

Die Fußball-Weltmeisterschaft ist nicht für jeden die richtige Kost. Es gibt Leute, die gehen während der WM-Spiele der deutschen Nationalelf ins Kino. Endlich kann man sich bei einem Blockbuster mal über drei Stühle weg lümmeln - und mit Popcorn um sich werfen. Andere setzen sich ins Auto und fahren los.

Leere Straßen, kein Gegenverkehr – in den Rathenower Kreiseln kann man nach Herzenslust seine Runden drehen. Radfahrer sind endlich Fehlanzeige, denn die sitzen in der Mehrheit vor dem Fernseher, wie die Autofahrer. Ins Restaurant könnte man gehen. Freie Platzwahl!

Kein Problem, wenn man mit fünf Personen noch einen Tisch möchte. Der Koch ist ausgeruht und kann sich ganz den Bestellungen für die kleine Gruppe widmen. Aber Achtung: vorher bitte sicherstellen, dass er in der Küche keinen Fernseher hat – sonst sind schnell die falschen oder zu viel Gewürze dabei.

Das schlechte Spiel verdirbt dem Koch die Laune, das schlechte Essen verdirbt die gute Laune des Gastes. Noch ein Tipp – in den großen Supermärkten soll es zumindest während der Spiele der deutschen WM-Elf leer sein.Wie wäre es mit einem Einkaufswagenrennen unter gleichgesinnten Fußball-Muffeln?

Und an der Kasse kommt man gleich dran. Anstellen fällt aus. Das fußballfreie Dasein hat seine Vorteile. Egal: Ich nehme volle Restaurants, überfüllte Straßen, meterlange Reihen an Einkaufsmarktkassen und ausverkaufte Kinosäle in Kauf – ich freue mich auf tolle Fußballspiele, nicht nur von unseren Jungs.

Von Joachim Wilisch

Die Alte Schule in Ribbeck zeigt Schulgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Ausstellungstücke zeugen nicht nur vom Wandel, sondern sind auch beeindruckende Spiegel ihrer Zeit.

14.06.2018

Die Imker in der Gemeinde Kleßen-Görne hatten einen Antrag gestellt mit dem Ziel, Bienen als „ortsüblich“ anzuerkennen. Aber nicht alle im Dorf mögen die Insekten.

13.06.2018

Mehr Geld für die kommunale Familie hatte Finanzminister Christian Görke (Linke) versprochen. Das kommt allerdings nicht vollständig an, denn der Kreis bedient sich.

13.06.2018
Anzeige