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Tote im Wasser ist die vermisste Premnitzerin

Leichnam gefunden Tote im Wasser ist die vermisste Premnitzerin

Die 77-jährige Premnitzerin, die seit dem 20. Januar vermisst wird, ist tot aus der Havel geborgen worden. Bei der Wasserleiche, die vor gut zwei Wochen bei Havelberg gefunden wurde, handelt es sich um die Seniorin. Das ist das Ergebnis der gerichtsmedizinischen Untersuchung mit einem DNA-Abgleich.

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Bei der Suche im Januar waren auch Taucher dabei.

Quelle: Kniebeler

Havelberg/Premnitz. Bei der Wasserleiche, die vor gut zwei Wochen in der Havel bei Havelberg gefunden wurde, handelt es sich um die 77-jährige Premnitzerin, die seit dem 20. Januar vermisst wird. Das ist das Ergebnis der gerichtsmedizinischen Untersuchung, das am Dienstagmittag vom Polizeirevier Stendal bekannt gegeben wurde. In der Wohnung wurde Ende Januar ein Abschiedsbrief gefunden.

Der Leichnam war bereits am 10. April von einem Angler am Uferrand der Havel etwa einen Kilometer vor Havelberg entdeckt worden. Am 13. April fand die Obduktion in der Magdeburger Gerichtsmedizin statt. Die genaue Todesursache und die Identität der Toten konnten da aber noch nicht geklärt werden. Hinweise auf eine Straftat hatte die Obduktion nach Auskunft der Stendaler Polizei aber nicht ergeben.

Auch Taucher suchten nach der Frau

Auch Taucher suchten nach der Frau.

Quelle: Kniebeler

Erst nach weiterführenden gerichtsmedizinischen Untersuchungen habe der Leichnam zweifelsfrei als die vermisste 77-jährige Premnitzerin identifiziert werden können, so die Mitteilung der Stendaler Polizei. Ein DNA-Vergleich mit Angehörigen der Toten habe am Ende Aufschluss über deren Identität gegeben.

Vermisst wurde die Frau seit dem 20. Januar. Damals hatte ein Passant am Havelufer nahe der Alten Hauptstraße in Premnitz einen herrenlosen Rollator entdeckt und die Polizei alarmiert.

Leiche wurde 50 Kilometer entfernt gefunden

Weil vom Rollator Fußspuren durch den Schnee zum Havelufer führten und das Eis am Uferrand an einer Stelle gebrochen war, startete die Feuerwehr einen Großeinsatz. 30 Hilfskräfte, darunter Mitglieder der Taucherstaffel des ASB Rathenow, suchten Fluss und Ufer ab. Ergebnislos. Wenige Tage später wurde bekannt, dass die Vermisste einen Abschiedsbrief hinterlassen hatte. Die Suche wurde daraufhin intensiviert, zeitweise waren zehn Taucher in der Premnitzer Havel im Einsatz.

Der Fundort bei Havelberg ist rund 50 Kilometer von der Premnitzer Hauptstraße entfernt, wo die 77-Jährige offenbar ins Wasser ging. Der Leichnam muss also unbemerkt mehrere Wehren und Schleusen passiert haben.

Von Markus Kniebeler

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