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Havelland Liberale im Westhavelland bündeln die Kräfte
Lokales Havelland Liberale im Westhavelland bündeln die Kräfte
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16:41 26.03.2018
Andreas Hoffmann (M.) ist der Chef des neuen FDP- Ortsverbandes Westhavelland. Jürgen Goulbier (r.) und Klaus Alber sind Stellvertreter.
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Rathenow/Rhinow

Auf einer Gesamtmitgliederversammlung haben die Ortsverbände Rathenow und Ländchen Rhinow/Friesack der FDP ihren Zusammenschluss zum Ortsverband Westhavelland beschlossen. Nach vollzogener Vereinigung wählten die Liberalen Andreas Hoffmann (Strodehne) zum Vorsitzenden des neuen Ortsverbandes Westhavelland. Als gleichberechtigte Stellvertreter wurden Jürgen Goulbier (Rathenow) und Klaus Alber (Spaatz) gewählt.

Der bisherige Schatzmeister des Ortsverbandes Rathenow, Horst Schwenzer, kümmert sich auch im neuen vereinten Ortsverband um die Finanzen. Hans – Hermann Schultze, Vorsitzender des Rathenower Ortsverbandes, kandidierte nicht für den neuen Vorstand. Er wird sich auf die Arbeit der Kreistagsfraktion konzentrieren.

Der FDP-Ortsverband Westhavelland hat 45 Mitglieder, in Rathenow, der Gemeinde Milower Land und den Ämtern Rhinow und Friesack. Nicht mehr vertreten ist die FDP im Amt Nennhausen und der Stadt Premnitz. Im gesamten Havelland hat die Partei noch 90 Mitglieder.

Ziel des Zusammenschlusses sei eine auf die Zukunft orientierte Parteistruktur mit mehr Fachkompetenzen, erklärt Andreas Hoffmann in einem Pressegespräch. Weil die FDP derzeit weder im Bundestag noch im Landtag vertreten ist, sei zudem eine Bündelung der eigenen Kräfte auf regionaler Ebene notwendig, sagt Jürgen Goulbier mit Blick auf die nächsten Kommunalwahlen und einem im Ortsverband anstehenden Generationswechsel. Eine ökonomisch verantwortbare Lösung der Rathausfrage mit gutem Bürgerservice, die Haushaltungskonsolidierung und die Schulproblematik sind für den neuen Ortsvorstand die wichtigsten in Rathenow zu lösenden politischen Aufgaben.

Die Integration von Flüchtlingen das gesellschaftliche Leben und die Stärkung der ehrenamtlichen Vereinsarbeit Aufgaben für die gesamte Region. Die kommunale Zukunft der Ämter sieht der Vorstand in Gesamtgemeinden mit einem von den Einwohnern direkt gewählten Verwaltungschef. Wie ein solches Modell aussehen könnte, wollen die Liberalen am Beispiel des Amtes Rhinow erörtern.

Von Norbert Stein

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