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Liste der Investitionen im Jahr 2017 befürwortet

Premnitz Liste der Investitionen im Jahr 2017 befürwortet

Der Premnitzer Wirtschaftsausschuss hat mit viermal Ja und zwei Enthaltungen die Prioritätenliste der Investitionen im Jahr 2017 bestätigt. Fragenzeichen gibt es beim Umbau des Kulturhauses Liebigstraße für den Jugendklub Preju, einer Tartanbahn für das Stadion, einem neuen Auto für die Mögeliner Feuerwehr und Mehrkosten für die Revitalisierung der Viskose.

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Der Jugendklub Preju soll ins Kulturhaus Liebigstraße, hier noch das MAZ-Wahlforum im April.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Über der Prioritätenliste für die Investitionen der Stadt Premnitz im Jahr 2017 schweben noch ein paar Fragezeichen. Nach ihrer ersten Diskussion im Ausschuss für Wirtschaft und Stadtentwicklung am Dienstagabend ist sie aber mit viermal Ja und zwei Enthaltungen weitergeleitet worden. Gerd Haberstroh (SPD) bemängelte, dass er „nichts Schriftliches“ habe über den geplanten Umbau des Kulturhauses Liebigstraße in ein Mehrgenerationshaus, das auf Platz 9 (150 000 Euro) der Liste steht. Das Vorhaben erscheine ihm „nicht ausgereift“, aus seiner Sicht bestehe kein Zeitdruck.

Es gibt gute Chancen, die Villa des Jugendklubs am See zu verkaufen

Fachbereichsleiterin Carola Kapitza erklärte, die Stadt habe für das Projekt Fördermittel aus dem Leader-Programm beantragt. Wie es ein Jahr später damit aussehe, könne man nicht wissen. Die Stadt wolle die Villa am See verkaufen, in der sich gegenwärtig noch der Jugendklub Preju befindet. Es gebe dafür Interessenten und gute Chancen, sie zu vermarkten – doch wenn das Gebäude nicht leer sei, werde sich nichts machen lassen. Der Saal des Kulturhauses Liebigstraße werde nur sehr selten genutzt, teilte Carola Kapitza mit. Man habe bei Preju abgefragt, welche Räumlichkeiten dort benötigt würden. Nach einigen Umbauarbeiten würde der Bereich des Kulturhauses mit dem Saal und angrenzenden Räumen sich gut für den Jugendklub eignen.

Auf Platz 23 der Liste, dem letzten ausfinanzierten Platz, steht der 1. Bauabschnitt einer Tartanbahn im Stadion (200 000 Euro). Auf dem derzeit nicht finanzierten Platz 24 stehe der Ausbau der Mozartstraße (400 000 Euro), sagte Johannes Wolf (CDU). Viele Leute hätten sich über deren schlechten Zustand aufgeregt. Man könne mit dem Ausbau der Mozartstraße sicher mehr Leuten eine Freude machen als mit der Tartanbahn. Als er kürzlich im Stadion gewesen sei, habe er auf der Aschenbahn niemanden laufen gesehen. Carola Kapitza wies darauf hin, dass gegenwärtig die Chance besteht, für die Tartanbahn eine Förderung von 150 000 Euro zu bekommen: „Diese Fördermittel bekommen wir vielleicht nie wieder.“ Die Bahn werde nur gemacht, betonte sie, wenn die Fördermittel auch wirklich fließen.

Die wichtigsten Punkte der Prioritätenliste

Platz 1: Eigenanteil für die letzte Jahresscheibe zur Revitalisierung der Viskose, 349 000 Euro (200 000 Euro mehr).

Platz 2: Anbau Kita Zentrum, 92 200 Euro, beantragte Fördermittel 42 100 Euro.

Platz 9: Mehrgenerationshaus Liebigstraße, 150 000 Euro, beantragte Fördermittel 112 500 Euro.

Platz 10: Feuerwehrfahrzeug Mögelin, 320 000 Euro, beantragte Fördermittel 160 000 Euro.

Platz 23: 1. Bauabschnitt einer Tartanbahn für den Sportplatz, 200 000 Euro, beantragte Fördermittel 150 000 Euro.

Platz 24: erster Nachrückerplatz, derzeit nicht ausfinanziert, Bau Mozartstraße, 400 000 Euro.

Einig war man sich, dass der alte W 50 der Freiwilligen Feuerwehr Mögelin von 1983 (Platz 10, 320 000 Euro) ausgetauscht werden sollte. Er war in diesem Jahr lange zur Reparatur und es gibt Bedenken, was seine Einsatzfähigkeit betrifft. Carola Kapitza erinnerte daran, dass diese Anschaffung nur realisiert werden kann, wenn die dafür beantragten Fördermittel auch gezahlt werden.

Nicht zu vergessen ist die letzte Jahresscheibe für die Revitalisierung der alte Viskose-Brache im Industriepark, die auf Platz 1 der Liste steht. Langfristig vorgesehen waren 149 000 Euro als Eigenanteil der Stadt, finanziert über einen Kredit. Kämmerin Regine Peters teilte aber mit, dass die Gesamtsumme von 10 auf 12 Millionen Euro wachsen kann. Beim Rückbau der Fundamente gebe es einen erheblichen Mehraufwand. Somit müsste der zehnprozentige Eigenanteil der Stadt um 200 000 Euro steigen, was dann 349 000 Euro ergäbe. So steht es auch in der Liste. „Die Mehrkosten müssen genau geprüft werden“, sagte Regine Peters. „Wir haben sie vorsichtshalber mit hinein genommen. Finanzieren müssten wir sie sowieso über einen Kredit.“

Von Bernd Geske

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