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Havelland Literatur für Usher-Betroffene im Optikpark
Lokales Havelland Literatur für Usher-Betroffene im Optikpark
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00:19 23.06.2017
Ute Arndt im Optikpark beim Vortragen von Goethe-Werken vor der Usher-Gruppe. Quelle: privat
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Rathenow

Die Selbsthilfegruppe der vom Usher-Syndrom betroffenen Menschen in den Bundesländern Berlin und Brandenburg hat am Wochenende ihre jährliche Sommerreise in den Optikpark Rathenow gemacht. Beim Usher-Syndrom verbindet sich frühe Schwerhörigkeit oder Taubheit mit einem später einsetzenden Verlust des Sichtfeldes, was bis zur Erblindung führen kann. Diese doppelte Einschränkung ist sehr selten, deshalb erstreckt sich die Selbsthilfegruppe über zwei Bundesländer. Marcell Feldmann aus Nitzahn ist Bundesvorsitzender des Vereins „Leben mit Usher“.

Wie er berichtet, trifft sich die Selbsthilfegruppe einmal im Monat in Berlin und jedes Jahr wird eine Sommerreise unternommen. Angeregt durch die Buga in der Havelregion, sei man überein gekommen, diesmal den Optikpark zu besuchen. 19 Usher-Betroffene und sieben Begleitpersonen seien am Wochenende nach Rathenow gekommen. Positiv hervorgehoben hat Marcell Feldmann die Führung durch den Park samt Floßfahrt mit Christina Otto. Weil Usher-Betroffene oft in hohem Grade schwerhörig sind, sei es möglich, dass man Erklärungen in ein Mikrofon spricht, die dann per Funk an die Hörgeräte weiter geleitet werden. Christina Otto habe sich sehr gut auf die Anforderungen eingestellt.

Dankbar geäußert hat sich Marcell Feldmann über die Rathenower Lehrerin Ute Arndt. Bei der Usher-Gruppe sei es üblich, die Sommerreise stets mit Literatur zu verbinden. Bei Rathenow als Stadt der Optik sei man auf Goethe und seine Farbenlehre gekommen. Ein Gruppenmitglied, Physiker von Beruf, habe die technische Seite der Farben erläutert, und Ute Arndt habe passende Gedichte, Geschichten und Anekdoten von und über Goethe ausgewählt und vorgetragen. Das sei ein sehr schönes Literaturerlebnis gewesen.

Von Bernd Geske

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