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Lückenschluss im Falkenseer Zentrum

Bauvorhaben Lückenschluss im Falkenseer Zentrum

Großflächige Graffiti und Unkraut zieren die alte Kaufhalle in der Falkenseer Bahnhofstraße. Anfang des Jahres wechselte das Grundstück samt Brache den Besitzer, der jetzt konkrete Pläne für den Lückenschluss im Falkenseer Zentrum präsentierte. 47 neue Wohnungen und 2900 Quadratmeter Geschäftsfläche sollen entstehen.

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Ein großer Hinterhof soll Platz für bis zu 21 Autos bieten – in der Tiefgarage entstehen weitere 62 Stellplätze.

Quelle: Planer

Falkensee. Großflächige Graffiti und Unkraut zieren die alte Kaufhalle in der Falkenseer Bahnhofstraße. Wo ab den 1980er-Jahren Waren des täglichen Bedarfs angeboten wurden, war zuletzt nur noch ein Billigartikel-Anbieter als Mieter zu finden gewesen, bevor die Nutzung der Verkaufsfläche aus bautechnischen Gründen gänzlich untersagt wurde. Anfang des Jahres wechselte das Grundstück samt Brache den Besitzer. Der private Investor aus Berlin hatte bereits Ende Dezember einen Bauantrag für mehrere Wohn- und Geschäftshäuser gestellt und präsentierte gestern konkrete Pläne für den Lückenschluss zwischen Adolf-Haferland-Weg und dem Gebäude der Berliner Volksbank.

Gleich drei neue Gebäude sollen hier entstehen: das Haupthaus an der Bahnhofstraße 79/81 und zwei weitere auf seiner Rückseite mit insgesamt rund 5000 Quadratmetern Wohn- und Gewerbefläche und je vier Etagen. Das Erdgeschoss ist für Gewerbe und Gastronomie vorgesehen, in das erste Obergeschoss sollen sowohl Unternehmen, als auch Arztpraxen einziehen.

„Mit ersten Mietern sind wir schon im Gespräch, konkret wird es jedoch erst mit dem Erhalt der Baugenehmigung voraussichtlich im April“, so Tibor Desczyk, Bauherrenvertreter und Projektentwickler der Berliner Firma Allancons. „Und da es niemandem etwas bringt, wenn abends die Bürgersteige hochgeklappt werden, zählt natürlich auch das Wohnen zu einem lebendigen Zentrum. Die Lage in Bahnhofsnähe ist optimal – auch für jüngere Menschen“, so Desczyk, der von insgesamt 47 Wohnungen spricht.

Sowohl Ein- bis Zwei-Zimmer-Appartements, als auch familiengerechte Vier-Zimmer-Wohnungen sollen der Wohnungsknappheit im Zentrum entgegenwirken. Die Kaltmiete soll ab 6,50 Euro für Wohnungen und 9,50 Euro pro Quadratmeter für Gewerbeflächen betragen. Eine Tiefgarage mit 62 Stellplätzen und ein Innenhof mit nochmals 21 Parkmöglichkeiten sollen die Parkplatzsituation entschärfen. „In Falkensee schließt sich mit dem Vorhaben eine städtebauliche Lücke und könnte eine Initialzündung für viele weitere Investoren sein“, sagte gestern Bürgermeister Heiko Müller (SPD), der noch einen weiteren Punkt zu bedenken gibt. „Die Immobilie hat zwei Seiten, die Scharenberg-, Post- und Bahnhofstraße verknüpfen. Dass neben der Belebung der Bahnhofstraße auch die Rückseite des Gebäudes gestärkt wird und der Adolf-Haferland-Weg sein Image als dunkle Gasse verliert, war ein wichtiger Faktor bei den Planungen“, so der Bürgermeister.

Wann mit dem Bau der neuen Wohn- und Geschäftshäuser, für die der Berliner Bauherr Kosten im zweistelligen Millionenbereich einplant, begonnen wird, hängt von der erwarteten Baugenehmigung ab. „Wir hoffen, dass wir so schnell es geht, mit dem Bau beginnen können, um das Projekt frühestens Ende 2017 abschließen zu können“, so Tibor Desczyk. Der Abriss der alten Kaufhalle ist für April geplant.

Von Laura Sander

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